Vortrag · Führung

Die Beziehungen zwischen Orient und Okzident und zwischen Islam und Christentum


Stadtführung im Rahmen des Welttags der Fremdenführer 2016

Die Ritter von St. Johann, die Zeit der Kreuzzüge und die Pilgerfahrten zum Heiligen Grab,
die Stiftung des Heilig Kreuz Kirchleins mit einem Splitter des Heiligen Kreuzes als Reliquie

sind nur einige Beispiele von Beziehungen der Stadt Feldkirch zum Orient. Aber weniger
die religiöse und kriegerische Auseinandersetzungen sollen Inhalt dieser Führung sein.
Wissenschaftliche Erkenntnisse, vor allem in der Medizin, Mathematik und Astronomie
bereicherten die humanistisch geprägte Stadt Feldkirch. So baute zum Beispiel das
Heliozentrische Weltbild des Nikolaus Kopernikus, dessen Verbreiter sein Schüler und

Mitarbeiter der Feldkircher Georg Joachim Rheticus war, wesentlich auf Berechnungen
arabisch - persischer Astronomen auf. Ex oriente lux - das Licht der Wissenschaft kam aus
dem weit überlegenen Osten und brachte Licht in das dunkle westliche Mittelalter und
hatte nicht unwesentlichen Anteil an der Entwicklung des Humanismus

Anhand dieser Stadtführung sollte mehr das Gemeinsame als das Trennende dieser
beiden Kulturräume herausgearbeitet werden und vielleicht trägt sie auch etwas zum
Verständnis und Respekt gegenüber den Menschen bei, die bei uns Zuflucht vor Krieg,
Mord und Zerstörung suchen.


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