Theater

Die besseren Wälder


Eine kluge und tiefgründige Parabel über Migrationspolitik, Identität, Liebe und Moral.

Das Stück dreht sich um Ferdinand – er ist ein Wolf im Schafspelz: Als einziger hat er die Flucht seiner Familie in die besseren Wälder überlebt und wurde von Schafen aufgezogen. Als seine Freundin tot aufgefunden wird, gerät er unter Verdacht, denn ein Wolf ist und bleibt ein Wolf, oder? Er flieht zu den Wölfen. Er will einer von ihnen werden. Aber die klugen Wölfe wollen verdammt gerne 'Schafe' sein: warme Heizdecken, schicke Kleider, Krankenversicherung. In beiden Welten stößt Ferdinand auf starre Vorstellungen. Er kann und will seine Identität nicht verleugnen. In ihm vereinen sich verschiedene Kulturen, so konträr sie auch scheinen mögen. Eindringlich und mit dramatischem Gespür hat Baltscheit eine Entwicklungsgeschichte mit vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten geschrieben. Das Ich, was ist das eigentlich?

Er erzählt die packende Geschichte über Liebe, Tod, Freundschaft und die schwierige Frage nach der eigenen Identität pointiert und mit viel Witz. Souverän kleidet der Autor Fragen dem 'wir hier drinnen, ihr da draußen' in eine abgründige Tierparabel und würzt das Ganze mit seinem scharfen, ernsthaften Humor.

Regie: Simon Windisch

Ausstattung: Bernhard Bauer

Musik: Robert Lepenik

Regieassistenz: Julia Fasshuber

Bühne und Ausstattung Assistenz: Priska Petau

Licht und Technik: Nina Ortner

Mit:

Nadja Brachvogel

Moritz Ostanek

David Valentek

Manfred Weissensteiner

Nora Winkler


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