Klassik

Dichterliebe - ausgewählte Lieder von Robert Schumann


Die Dichterliebe zählt zu den berühmtesten und bedeutendsten Liederzyklen der Romantik und ist Schumanns umfangreichste Vertonung von Texten des deutschen Dichters und Schriftstellers Heinrich Heine.

Dichterliebe
Robert Schumann: Dichterliebe op. 48 und ausgewählte Lieder

Matthias Spielvogel, Tenor
Andreas Mersa, Klavier

Die Dichterliebe zählt zu den berühmtesten und bedeutendsten Liederzyklen der Romantik und ist Schumanns umfangreichste Vertonung von Texten des deutschen Dichters und Schriftstellers Heinrich Heine. Entstanden ist das Werk 1840 in Schumanns sogenanntem „Liederjahr“, in welchem er insgesamt über 150 Lieder schuf, darunter auch der Eichendorff-Liederkreis op. 39 und Frauenliebe und –leben op. 42.
Die Dichterliebe entführt den Zuhörer in die Welt eines jungen Liebenden, eine Welt zart erwachender Verliebtheit und Leidenschaft, aber auch eine Welt der trügerischen Träume und Illusionen.
Wie schon Franz Schuberts Winterreise ist Robert Schumanns Dichterliebe eng verwoben mit der eigenen Biographie. So war es vermutlich das eigene Liebesschicksal des Komponisten, welches in die Auswahl der Gedichte und die interessante Dramaturgie des Werkes mit einfloss: von 1935 an entwickelte sich die Liebesbeziehung von Robert Schumann und Clara Wieck gegen den Willen von Claras Vater und Schumanns ehemaligem Klavierlehrer Friedrich Wieck, der die damals notwendige Zustimmung zur Eheschließung verweigerte. Erst im Entstehungsjahr der Dichterliebe – nachdem die Streitigkeiten vor einem Appellationsgericht entschieden wurden – durften die beiden heiraten.
Eine Reihe anderer Kompositionen von Robert Schumann, unter anderem aus den Myrten op. 25 und den Liedern nach Gedichten von Justinus Kerner op. 35 runden den Abend ab, der vordergründig eines zum Thema hat: die unendliche Kraft und Vielfalt menschlicher Liebe.

Matthias Spielvogel & Andreas Mersa


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