Film

Diagonale 2014


Wenn die Diagonale 2014 zum 17. Festival des österreichischen Films nach Graz lädt, verwandelt sich die steirische Landeshauptstadt wieder eine Woche lang in die Filmmetropole Österreichs.

ERÖFFNUNGSFILM: Das große Museum

Der Kinodokumentarfilm "Das große Museum" von Johannes Holzhausen, ein faszinierendes Porträt des Kunsthistorischen Museum Wien, eröffnet die diesjährige Diagonale als österreichische Erstaufführung am 18. März 2014 in der Grazer Helmut List Halle.
Regisseur Holzhausen und sein Kamerateam unternehmen darin ausgedehnte Streifzüge durch Prunkräume und Magazine, lauschen Kuratorinnengesprächen und beobachten Restaurateure bei ihrer Arbeit. Entstanden ist dabei ein neugieriger, verschmitzt humorvoller Blick hinter die Kulissen einer weltberühmten Kulturinstitution. Gleichzeitig befragt der Film die Rolle des Museums bzw. seines kulturellen Erbes für die Selbstdarstellung einer Nation.


ZU GAST: Agnès Godard

Das diesjährige internationale Tribute rückt das Filmschaffen der französischen Kamerafrau Agnès Godard ins Blickfeld. Seit Mitte der 1980er-Jahre hat sie mit zahlreichen großen Namen des Kinos gearbeitet. Mit Regisseurin Claire Denis verbindet sie eine langjährige intensive und äußerst produktive Arbeitsbeziehung. Die Diagonale-Retrospektive, übrigens die erste Würdigung dieser Art in Europa, präsentiert neben der Österreich-Premiere von Godards jüngster Arbeit Les salauds (Regie: Claire Denis) eine Auswahl von Filmen quer durch Godards Werk und lädt die Künstlerin zu einem Werkstattgespräch.


PERSONALE Manfred Neuwirth (in Kooperation mit Ö1)

Einen weiteren Höhepunkt des diesjährigen Festivals markiert die dem österreichischen Filmkünstler Manfred Neuwirth gewidmete Personale. Die Diagonale präsentiert eine umfassende Auswahl seiner Arbeiten von den 1970ern bis heute.


SPEZIALPROGRAMM Ein anderes Land. Fünf österreichische Filmgeschichten

Das Österreichische Filmmuseum feiert 2014 sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass präsentiert die Diagonale eine gemeinsam entwickelte fünfteilige Schau.


HISTORISCHES SPEZIALPROGRGAMM Peter Lorre (präsentiert von Synema)

Einen Einblick in das Filmschaffen des weltberühmten Schauspielers und Regisseurs Peter Lorre (geb. 1904 in Rózsahegy/Ružomberok, gest. 1964 in Los Angeles) bietet die historische Reihe FilmExil.



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