Kunstausstellung

Der zufriedene Sklave


Das Ziel der Ausstellung ist es, auf Entwicklungen in unserer globalisierten Welt hinzuweisen, die durch neoliberales Gewinnstreben und Profitorientierung kaum noch menschliche und friedliche Entwicklung zum Ziel hat, sondern alleinig die Profitmaximierung.

Die immer stärker werden Ausprägungen kapitalistischen Wirtschaft zerstört nicht nur die Umwelt, sondern auch menschliche Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Der Kapitalismus kränkt den Planeten und gefährdet damit unser aller Wohlbefinden. Emotionale Kälte und Beziehungsarmut führen zu Kompensation durch Konsum, also materialistischer Kompensation. Immer mehr Menschen fühlen sich in Abhängigkeit von Lohnarbeit unfrei und in sklavenähnlichen Zuständen.
Die Macht der Werbung, nichts anderes als sinnliche Nötigung, der wir uns schwer weder akustische noch optisch entziehen können schafft es, dass wir kaum noch merken, dass wir dadurch kaum, oder nur temporär glücklicher werden. Zufriedenheit ist nur scheinbar und temporär. Wir lassen uns zu „zufriedenen Sklaven“ degradieren.
Doch der Mensch ist mehr als nur ein „ruhig gestellter“ Konsument und Produktionsfaktor. Wir sind Menschen, die das Recht haben Ihr Leben weit ab von Konsum und Gewinnstreben glücklich und zufrieden zu gestalten.
Die Ausstellung soll mit künstlerischen Artefakten, wie z.B.: darstellende Kunst, szenischen Darstellungen und Lesungen, die Besucher aufrütteln und damit zur aktiven Auseinandersetzung und Diskurs anregen.


Vergangene Termine

  • Fr., 12.10.2018

    19:00 - 23:00

    Zusatzveranstaltungen:
    • Am 26.10.2018 finden ab 15 Uhr Künstlergespräche statt.
    • Am 1.11.2018 startet um 11Uhr eine Matinee mit Ausstellungsrundgang unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp Maurer
    Dauer und Öffnungszeiten der Ausstellung:
    • Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 12-18 Uhr
    • Unter der Woche nur nach telefonischer Voranmeldung (0699 190 923 44)
    • EINTRIT FREI!

    Dieser Termin hat bereits stattgefunden.
    • Lichtraum eins by Paul Siblik, Heinrichsgasse 2