Operette · Theater

Der Vetter aus Dingsda


Diese Komödie der Irrungen, der Verwechslungen und Doppelgänger bescherte Eduard Künneke einen Welterfolg.

Stückeinführung um 18.45 Uhr durch Dr. Helmut Greil

Künstlerische und musikalische Leitung: Rudolf Maier-Kleeblatt
Regie: Julia Dippel
Kostüme: Anne Hebbeker

Mit Yvonne Steiner, Christian Bauer, Matthias Degen, Elisabeth Neuhäusler, u. a.

Produktion: Freies Landestheater Bayern
Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH

„Wohin ist der kleene Dicke von damals ausgewandert?“ „ Wer?“ „Na der aus der Nachbarschaft – du weißt schon – der von nebenan.“ „Ah der – ich glaub´ ich weiß, wen du meinst. Der ist doch in den Orient gegangen, nach Dingsda, Mensch, mir liegt es auf der Zunge. Dass mir das jetzt nicht einfallen will!“

So oder so ähnlich könnte das Autorenteam Kempner-Hochstädt, Haller und Rideamus kurz nach dem 1. Weltkrieg am Stammtisch auf die Idee gekommen sein, dieses leidige „Dingsda“, das sich der bemühten Erinnerung so überaus peinlich entzieht, mit geballtem Humor auf die Bühne zu bringen. Heraus kam eine Musik-Komödie mit brandheißen Rhythmen der damals zeitgenössischen Modetänze (One step, Foxtrott, Habanera, Paso doble, Boston Waltz), die „an die besten Stücke Offenbachs, Sullivans, Lecocqs und Suppés heranreicht“ (Volker Klotz). Latente Exotik, skurrile Komik und kritischer Witz, aber auch romantische Mond- und Märchensucht werden in brillanten Dialogen verdichtet.

Das Freie Landestheater Bayern bietet eine spritzige, humorvolle Inszenierung mit bekannten Ohrwürmern wie z. B. „Onkel und Tante, die sind ja Verwandte, die man am liebsten nur von hinten sieht“ und „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ in phantasievollen, farbenfrohen Kostümen und einem opulenten Bühnenbild.


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