Theater

Der Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller


Das Stück zeigt das Scheitern eines Menschen, der erkennen muss, dass sich seine Lebenserwar-tungen nicht verwirklicht haben. Es ist die Welterfahrung von Unsicherheit, Angst und Einsamkeit die Arthur Miller beschreibt.

Mit Willy Loman hat Arthur Miller ein Imago unserer Zeit geschaffen; der gescheiterte, alternde Mann mit seinen Musterkoffern von schweifenden Reisen über die Autostraßen des Landes heimkehrend, armselig, vereinsamt, klein vor der erdrückenden Kulisse der Hochhäuser, sich nicht mehr zurechtfin-dend in der Flut der Erinnerungen, ausgeliefert dem Bankrott seiner Ideale – in dieser Figur hat das Lebensgefühl unserer Epoche seinen grandiosen Ausdruck gefunden.

Das Stück zeigt das Scheitern eines Menschen, der erkennen muss, dass sich seine Lebenserwar-tungen nicht verwirklicht haben. Es ist die Welterfahrung von Unsicherheit, Angst und Einsamkeit die Arthur Miller beschreibt.
Millers Dramaturgie beschränkt sich auf das Soziale. Das mag zunächst wie eine bewusste Einengung des Blickfeldes klingen, doch bedeutet für Miller selber die Einbeziehung des sozialen keine Veren-gung, sondern eine Ausweitung des Blickes.
In einer radikalen und scharfkantigen Neufassung des Stückes wird in der Aufführung des „West-bahntheaters“ diese Familiengeschichte völlig neu und auch mit sehr viel Humor erzählt.

Premiere ist am Sonntag, den 07. Mai 2017 um 20:00 Uhr-
Weitere Vorstellungen jeweils Freitag, Samstag und Sonntag am 12., 13., 14., 19., 20., und 21. Mai 2017 Beginn jeweils um 20:00 Uhr

Regie: Elmar Drexel
Ausstattung: Katrin Böge

Mit: Carmen Gratl, Nathalie Tumler; Marcus Freiler, Sandro Gusmerotti, Konrad Hochgruber, Chris-toph Stoll

Kartenreservierung: Sie können Tickets online auf www.westbahntheater.at oder per Telefon unter 0650/92 512 55 reservieren. Freie Platzwahl.


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