Theater

Der Sturm


„Der Sturm“, 1611 uraufgeführt, gilt als William Shakespeares letztes Drama. Das Theater Phönix zeigt das Stück erstmals in der Neuübersetzung und Bearbeitung von Brandon Larch.

Zwölf Jahre ist es her, seit Prospero, einst Herzog von Mailand, von seinem intriganten Bruder Antonio entthront und zusammen mit seiner Tochter Miranda auf eine Insel verbannt wurde. Seitdem ist er der unangefochtene Herrscher des Inselreiches, wo ihm die Inselbewohner Caliban, missgestalteter Sohn einer Hexe, und der Luftgeist Ariel dienen. Viel Zeit, um seine magischen Fähigkeiten auszubauen, viel Zeit aber auch, um Rachepläne zu schmieden.

Als eines Tages Antonio sowie der König von Neapel mit seinem Sohn Ferdinand und seinem Gefolge an der Insel vorbeisegeln, sieht Prospero seine Chance. Mit Hilfe von Ariel entfacht er einen gewaltigen Sturm, der seine einstigen Widersacher auf der Insel stranden lässt. Von nun an lenkt er die Schritte aller Beteiligten. Doch die Situation gerät mehr und mehr außer Kontrolle: Miranda verliebt sich in den jungen Ferdinand, Caliban probt den Aufstand, und Antonio schmiedet neue Intrigen, um seine Macht zu erhalten. Diesem Sturm, der seit zwölf Jahren in Prospero tobt, sind alle ausgeliefert.

Von William Shakespeare
übersetzt und bearbeitet von Brandon Larch

Mit: Peter Badstübner, Rebecca Döltl, David Fuchs, Marcus Off, Sebastian Pass, Felix Rank, Judith Richter.

Regie: Susanne Lietzow.
Ausstattung: Marie Luise Lichtenthal.
Lichtgestaltung: Gordana Crnko.
Musik: Gilbert Handler.
Dramaturgie: Sigrid Blauensteiner.


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