Theater

Der selbstsüchtige Riese


Von Astrid Ranner / frei nach dem Märchen von Oscar Wilde
"Mein eigener Garten ist immer noch mein eigener Garten! Das muss jeder einsehen!"

Der größte und schönste Garten weit und breit gehört dem Riesen – und nur ihm allein! Davon ist er so überzeugt, dass er allen Menschen den Zugang verbietet und jeden vertreibt, der sein Anwesen betreten möchte. Als sich trotz aller Verbote doch einmal eine Gruppe spielender Kinder in den Garten vorwagt, errichtet der wütende Riese eine hohe Mauer rundherum. Niemand außer ihm selbst soll sich an seinem Besitz erfreuen. Doch eines hat er nicht bedacht. Die Mauer hält nicht nur ungebetene Gäste fern, sondern auch die Sonne, den Frühling und die Wärme, sodass sich der Frost, der Schnee und der Nordwind ausbreiten und den blühenden, lebendigen Garten in einen sehr kalten und einsamen Ort verwandeln. Erst als sich die Kinder durch eine Öffnung in der Mauer erneut Zutritt verschaffen, erwacht die Natur zu neuem Leben und der selbstsüchtige Riese beginnt zu begreifen, wie viel schöner es ist, wenn er seinen Garten mit den Kindern teilt.

Texte/Liedtexte: Astrid Ranner / frei nach dem Märchen von Oscar Wilde
Inszenierung: Maria Lemes-Rosanelli
Musik: Patrik Thurner
Kostüme: Anna Prattes
Bühne: Stephan Prattes


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