Theater

Der Schüler Gerber


Friedrich Torberg dokumentiert mit seinem Roman „Der Schüler Gerber“ nicht nur eigene schulische Erfahrungen, er übt auch scharfe Kritik an den inhumanen Methoden der „schwarzen Pädagogik“ sowie an den subjektiven Maßstäben der Notenvergabe.

von Friedrich Torberg, für die Bühne bearbeitet von Felix Mitterer
Regie: Harald Fröhlich
Ausstattung: Agnes Hamvas

Kurt Gerber Lukas Koller

Lewy Jakob Kücher
Weinberg Marko Vlatkovic
Benda Julian Dorner
Zasche Manuel Ramminger
Schönthal Bianca Farthofer
Pollak Helena May Heber
Lisa Berwald Julia Rajsp
Prof. „Gott“ Kupfer Antony Connor
Prof. „Asso“ Mattusch Lena Steinhuber
Albert Gerber Raphael Steiner
Mutter Gerber Corinna Bauer

Ab 14 Jahren

In seinem letzten Schuljahr bekommt Kurt Gerber einen neuen Klassenvorstand, den gefürchteten „Gott Kupfer“. Schüler wie Gerber – intelligenter, rebellischer und reifer als die anderen – sind Kupfer ein Dorn im Auge. Von Beginn weg kündigt er an, er werde Gerber brechen. Doch der Junge will nicht glauben, dass eine einzelne Person Einfluss auf seine schulische Laufbahn, ja sogar auf sein Leben nehmen kann. Er tritt mit jugendlichem Aufbegehren den Schikanen des Lehrers entgegen, schließlich hat er nur noch ein Jahr bis zur Matura. Doch dieses Jahr wird für Gerber zu einer harten Prüfung: Seine Noten sind mittelmäßig und so sehr er auch versucht, diese zu verbessern, um den herzkranken Vater nicht zu enttäuschen, immer wieder drehen sich Gerbers Gedanken um seine geliebte Lisa. Nach einem Jahr der Zweifel und Kämpfe wird er schließlich zur Matura zugelassen. Doch die wichtigste Prüfung seines bisherigen Lebens bringt ihn zur Verzweiflung.


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