Theater

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch


Warum geht’s der Welt so schlecht? Das fragen sich wenigstens die Tiere, die unter verschmutzten Gewässern, verunreinigter Luft, absterbenden Wäldern und überdüngten Feldern leiden müssen. So gründen sie einen Hohen Rat zur Erforschung des Problems, dessen Ursache bald ausgemacht ist: die Schlechtigkeit des Menschen. Michael Ende schrieb 1989 über dieses ernste Thema ein ebenso humorvolles wie spannendes Kinderbuch, in dessen Mittelpunkt ein magisches Getränk steht: der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch.

Ein Zauberer und eine Hexe haben sich dem Teufel verschworen und müssen für ihre magischen Kräfte ein Jahrespensum an Umweltschäden erfüllen. Am Silvestertag erinnert sie ein Abgesandter der Hölle, dass sie mit ihren Pflichten im Verzug sind, und droht mit dem Schlimmsten. Beide können jedoch nicht frei agieren, weil sie – der Zauberer von einem Kater, die Hexe von einer Krähe – ausspioniert werden. Es gilt folglich, den Schein zu wahren. Da taucht ein altes Rezept zu einem magischen Getränk mit Umkehrwirkung auf: Man wünscht Gutes – und das gegenteilige Schlechte tritt ein. Die Rettung, denken die einen – eine Katastrophe, finden die anderen. Dann folgt ein Wettlauf aller mit der Zeit...
Die Einrichtung des Theaterstückes von Michael Ende als spritzige Opera buffa besorgte Theresita Colloredo, Elisabeth Naske zeichnet für die Vertonung verantwortlich – gemeinsam schufen sie bereits die Kinderoper "Die Rote Zora", die in Luzern für Begeisterung bei Jung und Alt sorgte.

Komische Oper in zwei Akten von Elisabeth Naske
Text von Theresita Colloredo nach Michael Ende

Musikalische Leitung Frank Cramer
Inszenierung Dominique Mentha
Bühne Werner Hutterli
Kostüme Susanne Boner

BESETZUNG:
Musikalische Leitung: Frank Cramer
Inszenierung: Dominique Mentha
Kostüme: Susanne Boner
Licht: Severin MAHRER
Dramaturgie: Birgit Amlinger

Beelzebub Irrwitzer: Ivan Naumovski
Maurizio di Mauro: Martin Fournier
Maledictus Made: Grga PEROS
St. Sylvester: Daniel Alejandro COBOS ORTIZ • Martin SUMMER


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