Theater

Der Revisor


Die Nachricht, dass ein Revisor inkognito in die Stadt gekommen ist, versetzt den Bürgermeister in helle Aufregung. Alle lassen sich hier schmieren, bestechen, fälschen Bücher und Bilanzen. In Wahrheit handelt es sich bei der angekommenen Person jedoch um einen mittellosen reisenden Beamten namens Chlestakov, der das Angebot, ihn für einen Revisor zu halten, gerne annimmt.

Die Honoratioren der Stadt drängen ihm Geld auf, der Bürgermeister benutzt sogar seine Frau und seine Tochter, um sich den vermeintlichen Revisor gefügig zu machen. Als Chlestakov das Spiel langsam aber sicher zu gefährlich wird, reist er unter dem Vorwand ab, bei seinem Paten die Einwilligung für die Verlobung mit der Tochter des Bürgermeisters zu holen.

Während der Bürgermeister in der Vorfreude auf die Hochzeit und auf seine Petersburger Karriere schwelgt, die er durch den zukünftigen Schwiegersohn gesichert sieht, kommt ein aufgebrochener Brief, durch den alles aufgeklärt wird. Das Stück, 1835 geschrieben, ist die erste bedeutende russische Komödie, spielt natürlich dort, in der Provinz, und vor langer, langer Zeit. Doch manche Stücke büßen nichts von ihrer Aktualität ein ...

Besetzung:

Anton Antonowitsch Skwosnik-Dmuchanowskij, Bürgermeister
Michael Maertens

Anna Andrejewna, seine Frau
Maria Happel

Marja Antonowna, beider Tochter
Dörte Lyssewski

Iwan Alexandrowitsch Chlestakow, Durchreisender
Fabian Krüger

Ossip, dessen Begleiter
Oliver Stokowski

Pjotr Iwanowitsch Bobtschinkij, Bürger
Hermann Scheidleder

Pjotr Iwanowitsch Dobtschinskij, Bürger
Dirk Nocker

Luka Lukitsch Chlopow, Schuldirektor
Johann Adam Oest

Seine Frau, Köchin
Brigitta Furgler

Amos Fjodorowitsch Ljapkin-Tjapkin, Richter
Falk Rockstroh

Artjom Filippowitsch Semljanika, Direktor des Krankenhauses und Armenasyls
Martin Reinke

Christian Iwanowitsch Hübner, Doktor der Armenanstalten
Franz J. Csencsits

Iwan Kusmitsch Schpekin, Postmeister
Dietmar König

Küchenmädchen
Maria Lisa Huber
Liliane Zillner

Huhn und Ratten
Thomas Bäuml
Alban Knoll
Josef Manske
Valentin Reischer

Regie und Bühne: Alvis Hermanis

Kostüme: Jurjane Kristine

Licht: Friedrich Rom

Dramaturgie: Klaus Missbach


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