Kunstausstellung

Der Menschheit Würde


Eine Mehrheit der europäischen Bevölkerung empfindet die Vorstellung eines Krieges, der ihren Kontinent ganzheitlich betreffen könnte, als utopisch. Doch - ist dem so? Welche Indikatoren des Verlustes an Würde werden in der künstlerischen Praxis thematisiert.

Europa gedenkt 2014 des Ausbruches des Ersten Weltkrieges und des Todes der ersten Friedensnobelpreisträgerin, Bertha von Suttner vor 100 Jahren, des Ausbruches des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren und des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer. Jene Generationen der ZeitzeugInnen, der Opfer und TäterInnen, die über die wohl würdeloseste Zeit der Menschheit, jene der beiden Weltkriege, noch berichten können (oder könnten), werden nicht mehr lange unter uns weilen. Eine Mehrheit der europäischen Bevölkerung empfindet die Vorstellung eines Krieges, der ihren Kontinent ganzheitlich betreffen könnte, als utopisch. Doch - ist dem so? Welche Indikatoren des Verlustes an Würde werden in der künstlerischen Praxis thematisiert? In welchen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens werden wir mit Verletzung der Menschenwürde konfrontiert?

Die vielgestaltige Aufweichung und Zerstörung jener Rahmenbedingungen, die für das Konstrukt „Würde“ im Zusammenhang mit menschlichen Lebensformen als konstitutiv erachtet werden, bilden Ansatzpunkte für künstlerische Überlegungen, die in dieser internationalen Kooperation erörtert werden.

Öffnungszeiten

Dienstag, Mittwoch Fr 11-18 Uhr Donnerstag 11-20 Uhr | Samstag 11-16 Uhr
Sonntag, Montag und Feiertage geschlossen
Eintritt frei

Eröffnung: Mo, 10. März 2014, 19:00
zur Eröffnung spricht: Andreas Mailath-Pokorny


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