Theater

Der Marilyn Monroe Prozess


Eine amüsante Kammeroper - Musik: Roland Baumgartner, Text: Geirun Tino.

Marylin Monroe war das Schönheitsideal der 1950er Jahre mit einer außergewöhnlichen Hollywood-Karriere und polarisiert auch noch heute. In einem kleinen Ort soll eine Straße nach der Stilikone und Sexgöttin benannt werden. Viele der etablierten Bürger gehen gegen dieses Vorhaben der Stadtgemeinde vor und reichen eine Klage beim Bezirksgericht ein.
Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung, bei der die Bürger von einer Anklägerin ihrer Gesellschaft vertreten werden. Die Verteidigerin ist eine moderne Frau, die Marilyn Monroe zum Verwechseln ähnlich sieht. Der Richter ist ein erfahrener Jurist, der sich aber ob der gewandten Argumente der Anwältinnen für oder dagegen, schwer entscheiden kann. Im Laufe der Gerichtsverhandlung identifiziert sich die Verteidigerin immer mehr mit ihrer Klientin und zum Schluss scheint sie fast die Reinkarnation der Marilyn Monroe zu sein.
In der mit hervorragenden DarstellerInnen sowie mit dem Kammerorchester und der Ballettgruppe der Staatsoper Stara Zagora besetzten Kammeroper prallen gesellschaftliche Unterschiede und Standpunkte, Vorurteile und Scheinmoral in den Personen der beiden Frauen und im Gerichtssaal hart aufeinander. Nach emotionalen Plädoyers wird am Ende die Jury befragt (das Publikum), ob sie für die Marilyn Monroe Straße oder dagegen sind.

Idee und Text zu "Der Marilyn Monroe Prozess" verfasste Geirun Tino und die Musik stammt aus der Feder des Komponisten und Begründer des Romantik-Theaters in Hadres, Roland Baumgartner. "Unser Stück ist reich an Emotionen auf unterschiedlichen Ebenen – Hass, Liebe, Melancholie, Glück und Glamour, mit einer gefühlsgeladenen Musik, die wir auch über Instrumentalsolisten spürbar machen ", so der bedeutende österreichische Komponist.


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