Tanz · Theater

Der Liebe Schlaf


„Märchen sind unerfindlich“ heißt es im Vorwort zu den Grimm’schen Kinder- und Hausmarchen, der berühmten, im Jahr 1812 erstmals edierten Märchensammlung, die sich auf mündliche Überlieferung und jahrhundertealte schriftliche Quellen bezieht. Nach der ersten Drucklegung veränderten sich die Textfassungen weiterhin, ebenso wie eine von Eltern Abend für Abend leicht modifiziert erzählte Gute-Nacht-Geschichte, die Kinder sanft in den Schlaf, ins Unbewusste gleiten lasst.

Im Marchen „Dornröschen“ werden dem Schlaf einhundert (!) Jahre eingeräumt und damit dem Unbekannten, dem „Unerfindlichen“ viel Zeit gegeben. Der Schlaf verrichtet also sein Werk an Dornröschen, und das Mädchen erwacht genau dann, wenn der „richtige“ Zeitpunkt gekommen scheint.

Der Eröffnungs-Ballettabend der Spielzeit 2015/16 bezieht sich umkreisend auf die erste Grimm’sche Textfassung des Dornröschen- Stoffes und dehnt von dort aus die Zeitachse musikalisch zurück zu Barock und Renaissance und choreographisch weiter ins Hier und Jetzt. Zeitgenössisches Tanzvokabular und klassischer Spitzentanz erzählen vom Dornröschen und seinem Erwachen – und den Zuschauern wird dabei eine neue Perspektive auf „ihr“ Grazer Opernhaus garantiert.

Choreographie von Jörg Weinöhl

Musik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und anderen

Es tanzen: Bruna Diniz Afonso | Barbara Flora | Dianne Gray | Emily Grieshaber | Astrid Julen | Clara Pascual Marti | Eleonora Pennacchini | Lorena Sabena | Miki Wakabayashi | Alberto Cissello | Maximilian Genov | Arthur Haas | Simon van Heddegem | Dylan Hoskins | Frederico Oliveira | Joao Pedro de Paula | Fabio Toraldo

Besetzung

Musikalische Leitung
Robin Engelen
Choreographie
Jörg Weinöhl
Bühne und Kostüme
Saskia Rettig
Licht
Bernd Purkrabek
Chor
Bernhard Schneider
Es tanzen
Alberto Cissello
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Joao Pedro de Paula
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Bruna Diniz Afonso
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Barbara Flora
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Dianne Gray
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Emily Grieshaber
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Arthur Haas
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Dylan Hoskins
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Astrid Julen
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Frederico Oliveira
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Clara Pascual Martí
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Eleonora Pennacchini
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Lorena Sabena
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Fabio Toraldo
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Simon Van Heddegem
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Miki Wakabayashi
Es singen
Sieglinde Feldhofer
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Martin Fournier


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