Theater

Der Kontrabaß von Patrick Süskind


Üblicherweise gehen Kontrabässe in Orchestern unter, es gibt keine Soloparts, allenfalls ein Duett. Im Leben des Bassisten ist der Kontrabass jedoch Geliebte, Freund, Feind und Verhinderer des eigenbestimmten Weges.

Patrick Süskind zeichnet das Porträt eines Normalbürgers als Künstler, und schafft damit eine soziale Analyse, die mit Slapstick und Milieukomik einen fest gespannten Bogen, der monologisch und entschlossen den Schwingungen des menschlichen Zusammenspiel(en)s nachstreicht.

„Was noch kein Komponist komponiert hat, das schrieb jetzt ein Schriftsteller, nämlich ein abendfüllendes Werk für einen Kontrabaßspieler. Ein Gesamtkunstwerk, das in dieser Art zum Besten gehört, was man in letzter Zeit auf unseren Bühnen vorgesetzt bekam.” (Dieter Schnabel)

“Der Kontrabaß” war in den letzten Jahren eines der meistgespielten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen, und wurde in 27 Sprachen übersetzt.

Es wird gesungen, getanzt und musiziert in Josef Semeleders Interpretation des Theaterstückes. Der Wiener Kontrabassist Josef Semeleder lädt sie ein, in seinem Wohnzimmer dabei zu sein, wenn er unterhaltsam aus seinem Leben, von seiner Arbeit und seiner zwiegespaltenen Beziehung zu seinem Instrument erzählt.

Untermalt wird er dabei von Orchester Lukas Rodharth.
Licht: Markus Pagitsch
Regie: Michael Speer

Josef Semeleder (Schauspiel, Kontrabass)
Lukas Rodharth (Klavier, Ton)

näheres unter http://spektakel.wien/event/josef-semeleder-die-schoene-muellerin-oder-der-kontrabass-4/


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