Operette · Theater

Der kleine Prinz, Kinderoperette von Adolf Müller jun.


Liebevoll wurde diese selten gezeigte Operette vom renommierten Ensemble Oper@Tee bearbeitet und arrangiert. Die gefragten Künstler zeichnen in der Krypta der Peterskirche bereits verantwortlich für ihre sehr erfolgreiche Kinder-Zauberflöte und sind u.a. spezialisiert auf Klassik für junge Gäste.

Der kleine Prinz

Kinderoperette von Adolf Müller jun.
Uraufführung 11.11.1882 im Theater a.d. Wien

Empfohlen ab 3 Jahren

Regie: Wendy Maurer-Wenzel
Musikalische Leitung: Theresia Lu Bai
Bearbeitung: Alice Waginger

Tonio Anna Kargl, Alice Waginger
Teresita Elisabeth Jahrmann/Anete Liepina
Margaritha Ellen Halikiopoulos
Oppini Andreas Egger/Michael Weiland
Fürst n.n.
Der kleine Prinz Eine Babypuppe

Warum soll der kleine, süße Prinz entführt werden? Wer kann das Baby noch retten? Und wie wird das wohl gelingen? Viele lustige und spannende Verwicklungen zum Mitmachen werden in dieser entzückenden Kinderoperette von Adolf Müller jun. (Wiener Blut) entwirrt.

Liebevoll wurde diese selten gezeigte Operette vom renommierten Ensemble Oper@Tee bearbeitet und arrangiert. Die gefragten Künstler zeichnen in der Krypta der Peterskirche bereits verantwortlich für ihre sehr erfolgreiche Kinder-Zauberflöte und sind u.a. spezialisiert auf Klassik für junge Gäste.

Das originale Libretto wurde auf eine Stunde gekürzt und verzaubert mit dem märchenhaften, unterhaltsamen Stoff. Ohne störenden Abstand erlebt das junge Publikum die Künstler direkt vor sich. Es wird szenisch gespielt in Kostüm, Maske und mit Theaterlicht. Die Kinder werden in die Handlung einbezogen und zum Mitmachen angeregt. Mit Klavier und Gesang erleben sie ohne Überfrachtung die Melodien klar, eingängig und kindgerecht.

Jedem Kind wird uneingeschränkte Sicht garantiert, entweder direkt auf der Bühne sitzend oder auf einem der ausreichenden Mutter/Kind-Plätze. Diese werden nach Einlass nach Bedarf vergeben. Erwachsene haben freie Platzwahl mit Rücksicht auf die kleinen Gäste.

Die Krypta mit ihren alten Gewölben erweist sich für Kinder als idealer Ort, um Klassik unkompliziert zu begegnen. Bedingt durch die räumliche Nähe zu den handverlesen ausgesuchten Künstlern ermöglicht sie hautnahes Kennenlernen von Opern oder Operetten. Winter wie Sommer ist sie wohl temperiert.

Handlung

Der Fürst zieht in den Krieg und lässt seine Frau Margaritha und ihr fünf Monate altes Baby Eugen in der Obhut ihres Bruders, dem Grafen Oppini. Dieser hat jedoch nur eines im Sinn – er möchte den süßen, kleinen Prinz entführen, um selbst an die Macht zu gelangen. Als Margaritha davon erfährt, bittet sie ihre Magd Teresita, den Kleinen zum Vater zu bringen, der nicht weit entfernt stationiert ist. Doch Teresita wird von Oppini entdeckt und kann Eugen im letzten Moment im Uhrkasten vor ihm verstecken.

Oppini sperrt darauf Teresita und Margaritha in ihrem Zimmer ein und macht sich auf die Suche nach dem Kind. Da er es nicht findet, verkündet er dem Personal, dass derjenige, der ihm den Kleinen bringt, reich belohnt wird. Oppinis junger Knecht Tonio findet bald das Baby, zögert jedoch, es dem unsympathischen Oppini zu übergeben. Also nimmt er es mit in den Stall. An der versperrten Tür zum Damenzimmer erzählt er der Mutter, dass er ihr Kind gefunden hat. Margaritha bittet ihn inniglich, es zum Fürsten zu bringen, was Tonio gelingt.

Zurück im Schloss teilt er Oppini mit, dass er das Kind aufgespürt hat und es sich nun in fürsorglichen Händen befindet. Oppini hält Tonio für dumm und ist sicher, nun endlich an seinem Ziel zu sein. Er lässt dem Fürsten einen Brief bringen, in dem er schreibt, dass er den kleinen Prinzen als Geisel genommen hat. Der Fürst erscheint darauf zusammen mit seinem Sohn im Schloss. Oppini ist entlarvt und der kleine Prinz endlich in Sicherheit.


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