Theater

Der Kalte


Packende Szenen und Monologe entwerfen ein ungeschminktes, plastisches Bild der Waldheim-jahre. Die Fiktion von Robert Schindels Roman Der Kalte erlaubt es, den geschichtsmächtigen Ereignissen hautnah auf den Leib zu rücken und sie bis in die Nerven der Beteiligten zu verfolgen. Der Kampf um den neuen Bundespräsidenten spiegelt sich im Kampf um das Antifaschismus-Denkmal und im Kampf um das Theaterstück über das Totschweigen der Vergangenheit.

Wir werden Zeugen der entscheidenden Auseinandersetzungen im Kanzleramt, in den Parteizentralen, im Burgtheater, in den Redaktionen und Hinterzimmern und der bis ins Private gehenden Erschütterung der Gesellschaft.

Im Programm der LiteraTurnhalle (II): Die Politik des Vergessens

Dramaturgie und Texteinrichtung:
Karl Baratta, Anna Maria Krassnigg

Mit:
Raphael von Bargen, Anna Maria Krassnigg, Ingrid Lang, Horst Schily, Martin Schwanda, Doina Weber u.a.


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