Theater

Der Investor


Zum Stück

In einem kleinen, ländlichen Golfclub, der sowohl von den golfenden Gemeindehonoratioren, vom „jassenden Volk“ als auch von den Vertreterinnen der magischen Zunft frequentiert wird, ereignet sich eines Tages Schicksalhaftes. Der Betreiber des Clublokals, ein gutmütiger Träumer, wird von seiner Geliebten verlassen und kommt praktisch zeitgleich zu einer enorm hohen Summe Geld. Die absurde Gleichzeitigkeit von Glück und Elend setzt eine Geschichte in Gang, in der aus dem Träumer ein geheimer Investor wird, um dessen Kapital sich bunt zusammengewürfelte Projektgruppen, bestehend aus Honoratioren, „Volk“ und Vertreterinnen der magischen Zunft mit ihren abgedrehten Ideen bewerben. Am Tag der Entscheidung, wer den Zuschlag bekommen soll, entladen sich Ehrgeiz, Gier und Größenwahn in einem grotesk-komischen Gefecht, das allerdings anders ausgeht als erwartet.

Zur Klarstellung

Alle Figuren, die in diesem Stück eine Rolle spielen, sind frei erfunden. Sollten Sie dennoch glauben, jemanden wieder zu erkennen, liegt es daran, dass der Autor im Zusammenhang mit bestimmten Berufen oder gesellschaftlichen Funktionen bewusst auf charakterliche Stereotypen zurückgegriffen hat. Auch der Ort, an dem sich die Geschichte ereignet, existiert in Wirklichkeit nicht. Darüber sollte auch die Tatsache nicht hinwegtäuschen, dass er zum Zweck der stärkeren Identifikation hin und wieder beim Namen genannt wird. Die im Stück präsentierten Projekte allerdings sind real. Das heißt, es gab und gibt da und dort Pläne für eine Realisierung solcher oder ähnlicher touristischer Bauvorhaben in abgeschiedenen Regionen der näheren und ferneren alpinen Umgebung.


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