Theater

Der Gschichtentandler



Idee und Spiel: Roman Wuketich

Inspiriert von Goethe (Der Zauberlehrling), Schiller (Der Taucher), Lukian (Lügengeschichten), Kipling, u.a.

Ausstattung, Text, Regie: Heide Rohringer

Dauer: ca. 60 Minuten

Meine Verehrung - und - Ich habe die EhrWer oder was ist ein Gschichtentandler, werden viele fragen, denn dieser Berufsstand ist äußerst selten und nicht allgemein bekannt.

Wer das Wort „Gschichtentandler" zum ersten Mal hört und gar nichts daran erkennen kann, denkt wahrscheinlich, das muss ein komischer Kauz sein. Und damit hat der oder diejenige in jedem Fall recht.

Wer denkt, dass ein „Gschichtentandler" etwas mit Geschichten zu tun haben muss. Und deshalb einer ist, der Geschichten sammelt, sich welche ausdenkt oder erzählt. Nun, der liegt nicht so ganz falsch, denn im Leben eines echten Gschichtentandlers dreht sich alles um Geschichten.

Wer zum ersten Mal (und sicherlich zufällig) in das Geschäft des Gschichtentandlers kommt, und sich ein bisschen mit dem Wienerischen auskennt, denkt zumeist, dass ein Gschichtentandler so etwas ähnliches sein muss wie ein Altwarentandler. Und auch das ist nicht gänzlich verkehrt, denn hier wie dort stehen und liegen tausenderlei Dinge aus längst vergangener Zeit.

Fragt man Leute, die mit dem Wienerischen äußerst bodenständig vertraut sind, so fällt ihnen dazu meist sofort „Gschichtldrucker" und „Schmähtandler" ein. Und auch die haben irgendwie recht, denn ein echter Gschichtentandler weiß was den Leuten gefällt. Und da darf schon einmal ordentlich aufgeschnitten werden.

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  • Sa., 28.01.2017

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