Theater

Der Geizige


Wie geil ist Geiz wirklich? In Molières über 300 Jahre junger bissiger Satire geben unnachahmlich schräge Figuren mit vielen überraschenden Wendungen und herrlich grotesker Situationskomik eine mehr als zeitgemäße Antwort.

„Ach, mein liebes Geld, mein liebes Geld, mein einziger Freund! Ohne dich kann ich nicht leben.“ Reich ist er ja, unser Freund Harpagon, aber mit jedem Dukaten, den er zusammenrafft, wächst auch die Angst - die panische Angst, ausgeraubt, betrogen oder sonstwie um sein Geld gebracht zu werden.

Jeder im Haus ist ihm verdächtig, besonders die Dienstboten und ganz besonders die eigenen Kinder. Undankbar sind sie und störrisch auch noch, widersetzen sich Harpagons wohlkalkulierten Heiratsplänen: Seine Tochter Elise liebt in aller Heimlichkeit einen armen Adligen und sein Sohn Cléanthe justament die junge, hübsche Marianne, auf die Harpagon selbst sein begehrliches Auge geworfen hat. Im Chaos um Liebe und Geld fischt auch noch die intrigante Kupplerin Frosine nach ihrem Profit und verspricht jedem – gegen bare Münze, versteht sich – sein ganz persönliches Liebesglück ...

Komödie von Molière
Deutsch von Wolf Heinrich Graf Baudissin

Besetzung:

Harpagon Marcus Marotte
Elise Yael Hahn
Cléanthe Simon Ahlborn
Valère Martin Brunnemann
Marianne Michaela Schmid
Frosine Ute Hamm
Anselme / Meister Simon Olaf Salzer
Jacques Antony Connor
La Fléche Sebastian Martin Rehm
Brin d'avoine / La Merluche Magdalena Oettl

Regie Christoph Batscheider
Bühne Vincent Mesnaritsch
Kostüme Elke Gattinger
Dramaturgie Christoph Batscheider
Licht Marcel Busa
Regieassistenz Verena Holzrattner


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