Theater

Der Freischütz


In Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ ist der Wald vor allem ein Ort der Einsamkeit, des Dunkels, des Unheimlichen, Abgründigen, der Verwirrung, aber auch ein Ort der Heilung.

Musikalische Leitung und Spielfassung: Rudolf Maier-Kleeblatt
Regie und Bühnenbild: Julia Dippel
Kostüme: Anne Hebbeker

Mit Tibor Brouwer, Marcus Weishaar, Heidelinde Schmid, Christina Gerstberger, Torsten Frisch, Markus Herzog, Matthias Degen, Philipp Gaiser, u. a.

Neuinszenierung mit Solisten, Chor und großem Orchester des Freien Landestheaters Bayern

Der Jägerbursche Max liebt Agathe, die Tochter des Oberförsters Kuno. Sie möchten heiraten, doch nach alter Regel muss er sich in Kürze mit einem Probeschuss vor hochrangigem Publikum, darunter Fürst Ottokar beweisen. Der Monarch ist für seine Härte bekannt. Max steht unter Druck und zweifelt an seinen Fähigkeiten als Schütze. Kein Schuss will ihm mehr so richtig gelingen. Kaspar, der zweite Jägerbursche, heimlich dem Bösen verfallen, bietet ihm eine „sichere" Lösung an und lockt ihn mit falschen Versprechungen in die Wolfsschlucht. Unter Anrufung dunkler Mächte gießen die beiden im mitternächtlichen Vollmond, umgeben vom Geraune und Getöse unheimlicher Naturphänomene die sagenumwobenen Freikugeln, von denen es heißt, sie würden kein Ziel verfehlen. Doch alles hat seinen Preis und er erweist sich diesmal als sehr hoch.

Die Musik des Freischütz ist berühmt für ihre grandiosen tonmalerischen Naturschilderungen. Viele Melodien sind Hits geworden: Jägerchor, Chor der Brautjungfern, „Durch die Wälder, durch die Auen", " Kommt ein schlanker Bursch gegangen", „Wie nahte mir der Schlummer" u. v. a.


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