Theater

Der Fisch stinkt zerscht am Kopf


Die letzten Abenteuer unserer Generation – wo gibt’s die?

Im Dschungel, auf über 8000 Meter oder auf hoher See? Irgendwo dort müssten sie doch lauern. Weg von durchgecyberter Erreichbarkeit und Ortbarkeit. Whats app stresst, Twitter ist zu kompliziert und Quizduell spielt jetzt schon jeder.

Irgendetwas Echtes muss die Welt doch noch zu bieten haben! Deswegen nehmen sich fünf Jugendliche ein Segelboot auf der Suche nach – zumindest irgendetwas! Zur Vorbereitung googeln sie Eriksson, Kolum­bus und Amundsen, eine Video-Anleitung für Seemannsknoten und über das Pökeln von frischem Fisch. Echte Abenteuer erfordern Frustrations­toleranz, Angstbeherrschung und Wagniskompetenz – also: Taschenmes­ser und Klebeband statt GPS und Reiseführer! Und wehe, es wird fad!

Aber wo ist sie eigentlich, die von Menschen unberührte Natur, die einsa­me Insel, das Neuland, das es zu erobern gilt? Wo ist der weiße Fleck auf der Landkarte? Vielleicht weiß DER FISCH das? Ein alter Meereshase, der schon einiges durchgemacht hat und weit herumgekommen ist. Was ihm zurzeit aller­dings alles im Magen liegt, wollen TierschützerInnen gar nicht so genau wissen. Aber ein paar letzte Tage werden ihm schon noch bleiben und eine Mission, für die er sich mit den Jugendlichen erst einmal in Verbindung setzen muss. Blub!

Ein abenteuerlicher Mensch-Fisch-Drift übers Dahin- und Dahinterkommen.

Regie: Verena Kiegerl
Dramaturgie: Anna-Katerina Frizberg
Es segeln: Paul Scheufler, Nikolaus Wabitsch, Rahel Wedenig, Alexander Wychodil, Vanessa Zach
Fisch: Florian Köhler (Stimme), Stefanie Lehrner (Text), Bernhard Bauer (Animation)
Bühne Und Austattung: Bernhard Bauer, Francis Kügerl
Technik Und Visuals: Nina Ortner
Musik: Julio y Agosto (www.julioyagosto.com.ar)


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