Ausstellung: Wissen

Der ewige Kaiser. Franz Joseph I. 1830–1916


Die große Ausstellung „Der ewige Kaiser“ präsentiert im Prunksaal die Höhepunkte dieser umfangreichen Sammlung und zeigt zugleich, wie wichtig die Bilder seiner Person für die politische Propaganda und die Entstehung des Habsburg-Mythos waren.

2016 jährt sich zum 100. Mal der Todestag von Kaiser Franz Joseph I. Er war eine öffentliche Figur von Kindheit an und wurde bis zu seinem Tod zur wohl am meisten abgebildeten Person des 19. Jahrhunderts. Vor allem seine Regierungsjubiläen und der 80. Geburtstag führten zu einer Explosion der Bildproduktion: Sein scheinbar zeitloses Gesicht war nun allgegenwärtig, es war das einzig bindende Symbol des zerfallenden Habsburgerreiches.

Heute befinden sich mehr als 10.000 Fotografien, Grafiken und andere Lebensdokumente Franz Josephs in der Österreichischen Nationalbibliothek, darunter auch Zeichnungen und Schulaufsätze des jungen Erzherzogs. Ergänzt werden die Bestände u. a. durch Briefe aus dem Nachlass seiner Freundin Katharina Schratt.

Die große Ausstellung „Der ewige Kaiser“ präsentiert im Prunksaal die Höhepunkte dieser umfangreichen Sammlung und zeigt zugleich, wie wichtig die Bilder seiner Person für die politische Propaganda und die Entstehung des Habsburg-Mythos waren. Eine Installation mit 86 Franz-Joseph-Porträts aus 86 Lebensjahren wird dies eindrücklich vor Augen führen. Zudem werden die erst 2015 entdeckten originalen Abschiedsbriefe von Mary Vetsera aus Mayerling mit dem Kuvert des Kronprinzen Rudolf zum ersten Mal öffentlich gezeigt.


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