Operette · Theater

Der Diamant des Geisterkönigs



„Der Diamant des Geisterkönigs“ bietet köstliche Unterhaltung für Jung und Alt. Phantasievoll und lustig zeigen die Operettenspezialisten von [email protected] dieses zauberhafte Märchen in einer bereits für ab drei Jahren geeigneten Bearbeitung.

Der Diamant des Geisterkönigs
Märchenoperette nach Ferdinand Raimund
Musik von Kapellmeister Joseph Drechsler
Uraufführung 17.12.1824, Theater in der Leopoldstadt, Wien

Ensemble [email protected]

Longimanus, Geisterkönig/Veritatius, Beherrscher der Insel der Wahrheit
Eduard/Zephises, Magier
Florian Waschblau, sein Diener
Mariandl, seine Köchin/Modestina
Amine, ein Mädchen/die Hoffnung

„Der Diamant des Geisterkönigs“ bietet köstliche Unterhaltung für Jung und Alt. Phantasievoll und lustig zeigen die Operettenspezialisten von [email protected] dieses zauberhafte Märchen in einer bereits für ab drei Jahren geeigneten Bearbeitung. Als Vorlage diente Ferdinand Raimund die Geschichte des Prinzen Seyn Alasnam und des Königs der Genien aus den Märchen aus 1001 Nacht. Der große Erfolg des Stückes verhalf ihm zum Durchbruch als Dramatiker.

Die gefragten Künstler von [email protected] zeichnen in der KRYPTA der Peterskirche bereits verantwortlich für ihre sehr erfolgreiche Kinder-Zauberflöte sowie eine weitere Kinderoperette „Der kleine Prinz“. 2017 sind sie mit den Operetten „Die Fledermaus“ und „Wiener Blut“ ebenfalls in der KRYPTA zu sehen.

Das originale Libretto wurde auf eine Stunde verkürzt und verzaubert mit seinem märchenhaften, unterhaltsamen Stoff. Ohne störenden Abstand zur Bühne erlebt das junge Publikum die Künstler direkt vor sich. Die Kinder werden in die Handlung einbezogen und zum Mitmachen angeregt. Mit Klavier und Gesang erleben sie die Melodien klar, eingängig und kindgerecht, ohne überfordert zu werden.

Jedem kleinen Gast wird uneingeschränkte Sicht garantiert, entweder direkt auf der Bühne sitzend oder auf einem der ausreichenden Mutter/Kind-Plätze. Diese werden nach Einlass bei Bedarf vergeben. Erwachsene haben freie Platzwahl mit Rücksicht auf das junge Publikum.

Die Krypta mit ihren alten Gewölben erweist sich für Kinder als idealer Spielort um Klassik unkompliziert zu begegnen. Bedingt durch die räumliche Nähe zu den Künstlern ermöglicht sie hautnahes Kennenlernen von Opern oder Operetten. Winter wie Sommer ist sie wohl temperiert.

Handlung:

Der erst kürzlich verstorbene Wiener Zauberer sucht während des Frühstücks seinen alten Freund Longimanus, den Geisterkönig, auf. Zephises bittet ihn, seinem Sohn Eduard durch Geisterhilfe den Zugang zu seinem Zauberkabinett zu ermöglichen, da er selbst es ihm vor seinem Tod nicht mehr zeigen konnte. Auch soll der Geisterkönig Eduard bei einer Audienz einen Wunsch erfüllen. Longimanus sagt zu.

Einstweilen macht sich auf der Erde im Haus Zephises nach dessen Ableben die Not breit. Da erscheint Eduard die „Allegorie der Hoffnung“. Sie zeigt ihm, wo er im Zauberkabinett den Boden öffnen muss, um in die verzauberte Schatzkammer zu gelangen, in der neben viel Geld auch sechs Statuen von großem Wert stehen. Er findet ein Pergament, das besagt, Eduard solle die siebente Statue aus Diamant beim Geisterkönig selbst erbitten. Um Longimanus zu finden, muss Eduard einen feuerspeienden Berg besteigen, ohne sich umzudrehen. Ansonsten würde er in ein Ungeheuer, ein Tier oder eine Blume verwandelt.

Beim Besteigen des Berges hat Eduard keine Probleme, sein Diener Florian jedoch erliegt der Täuschung einer falschen „Mariandl“. Er wird daraufhin in einen Pudel verzaubert und schließlich vom Geisterkönig wieder zurück verwandelt.

Eduard bittet um die Statue, doch Longimanus möchte sie nur gegen ein 18-jähriges Mädchen tauschen, das in seinem Leben noch nie gelogen hat. Um ein solches zu finden, borgt er ihnen seinen Heißluftballon und verleiht Florian die Gabe, das Mädchen zu erkennen. Sobald Eduard eines bei der Hand hält, wird Florian so leicht werden, als ob er das erste Mal Langaus tanzen würde, erwischt er aber eine Lügnerin, erleidet er Schmerzen.

Der Ballon landet auf einer Insel, dem Land der Wahrheit, ein seltsamer, verschlossener Ort, dessen Bewohner alle verstockt erscheinen. Eduard fragt im Palast des Herrschers Veritatius nach und lernt die Prinzessin Modestina kennen, welche jedoch, genau wie alle anderen Mädchen, eine große Lügnerin ist. Ein Mädchen, Amine, wird von den Wachen herbeigeschleppt. Sie wird des Lügens bezichtigt und soll verbannt werden. Eduard hält ihre Hand und Florian gibt zu erkennen, dass es sich um die gesuchte Person handelt. Rasch nimmt Eduard sie einfach mit, und sie kehren gemeinsam zum Geisterkönig zurück. Auf der Fahrt verlieben Eduard und Amine sich. Nun kann er sie nicht mehr gegen die Statue eintauschen.

Longimanus tut so, als ob der Handel bereits besiegelt wäre und zeigt Eduard in seinem Zauberkabinett die siebente Statue. Als Eduard sie zerschlagen möchte, verwandelt sie sich in Amine, die als treue Gattin das echte Geschenk des Geisterkönigs ist.

  • So., 29.04.2018

    14:00 - 15:00

    Tageskasse ab 13.30

  • So., 27.05.2018

    14:00 - 15:00
  • Sa., 10.11.2018

    14:00 - 15:00