Theater

Der Bauer als Millionär


Ferdinand Raimund erzählt in seinem Zaubermärchen eine Geschichte um unerwarteten Reichtum und den daraufhin schnellen Verlust von Moral und Anstand. Josef E. Köpplinger, der am Theater in der Josefstadt 2015 Der Gockel von Georges Feydeau sehr musikalisch inszeniert hatte, wird in seiner Inszenierung von Der Bauer als Millionär auch Ferdinand Raimunds Couplets in gekonnter Manier zur Geltung bringen.

Reich geworden durch einen Schatz, den ihm der Neid in die Hände spielte, wird der ehemals arme Bauer Fortunatus Wurzel wortbrüchig gegenüber der Fee Lakrimosa. Denn angesichts des neuen Reichtums denkt Wurzel nicht mehr daran, sein Versprechen einzuhalten, seine Ziehtochter Lottchen mit einem armen Burschen, dem sie ihr Herz geschenkt hat, zu verheiraten. Doch ohne diese Hochzeit kann Lakrimosa, Lottchens leibliche Mutter, nicht aus ihrer Verbannung erlöst werden. In ihrer Verzweiflung bittet sie ihre Freunde in der Feenwelt um Hilfe.

Ferdinand Raimund erzählt in seinem Zaubermärchen eine Geschichte um unerwarteten Reichtum und den daraufhin schnellen Verlust von Moral und Anstand. Berühmt sind bis heute die Szene des Abschieds der Jugend mit dem wunderbaren Duett „Brüderlein fein“ sowie das Aschenlied des zum Aschenmann herabgesunkenen Fortunatus Wurzel. Regisseur Josef E. Köpplinger wird in seiner Inszenierung die Originalpartitur Josef Drechslers verwenden.

Josef E. Köpplinger, der am Theater in der Josefstadt 2015 Der Gockel von Georges Feydeau sehr musikalisch inszeniert hatte, wird in seiner Inszenierung von Der Bauer als Millionär auch Ferdinand Raimunds Couplets in gekonnter Manier zur Geltung bringen.


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