Oper

Der Barbier von Sevilla


Rossinis Musik, die sich ebenso leicht wie kontrastreich gibt, verbindet Grazie und Übermut, Witz und Kantabilität. Spritzig virtuose Tempi und wunderbare Belcanto-Qualitäten machen sie unwiderstehlich.

1815 verlangte man vom 24-jährigen Rossini, eine Oper zur Karnevalszeit zu komponieren. Aus Zeitnot griff er zum bewährten „Figaro-Stoff“, der schon von Paisiello und Mozart erfolgreich in Szene gesetzt wurde. Rossinis Musik, die sich ebenso leicht wie kontrastreich gibt, verbindet Grazie und Übermut, Witz und Kantabilität. Spritzig-virtuose Tempi und wunderbare Belcanto-Qualitäten machen sie unwiderstehlich.

Rosina, ein junges Mädchen, das eine reiche Erbschaft erwartet, wird von zwei Männern umworben: Von Graf Almaviva, der Rosina aufgrund ihrer Schönheit begehrt und von ihrem Vormund, Doktor Bartolo, der sich Hoffnungen auf die Erbschaft macht und Rosina deshalb streng bewacht. Durch allerlei Intrigen, die der Barbier anzettelt, gelingt es Almaviva schließlich, Rosina zu heiraten.

Gioachino Rossini beschwört in „Der Barbier von Sevilla“ die klassischen Figuren der Komödienwelt: Den geprellten Vormund, den pfiffigen Allrounder Figaro, die schnippische Rosina, den intriganten Basilio und den in Liebe schmachtenden Grafen.

Aufgeführt wird diese kurzweilige Oper von der renommierten
Kammeroper Prag. Dieses Ensemble mit seiner nahezu 50-jährigen Tradition steht seit 2002 unter der künstlerischen
Leitung des Chefregisseurs der Staatsoper Prag und gehört zu den angesehensten Ensembles der Tschechischen Republik. Martin Otava begeistert mit einfallsreichen Regieideen und legt eine Inszenierung vor, die bis ins kleinste Detail zu Hochformen aufläuft.

Opera buffa von Gioachino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini


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