Oper

Der Barbier von Sevilla


Gleich mehrere Preise hätte sich Gioacchino Rossini für seine 1816 uraufgeführte komische Oper verdient. Einen Preis für Schnelligkeit: "... innerhalb von acht Tagen schrieb ich den ersten, in weiteren zwölf Tagen den zweiten Akt“ (und die heute so bekannte Ouvertüre hatte der Komponist kurzerhand einer seiner älteren Seria-Opern entlehnt). Einen für Mut: So getraute er sich, dem großen Maestro Païsiello Konkurrenz zu machen, dessen „Barbiere di Siviglia“ ein unangefochtener Publikumsfavorit war. Wohl aus diesem Grunde gab Rossini seinem Werk einen neuen Titel, „L'inutile precauzione“. „Die Vorsicht“ war auf lange Sicht wirklich „unnötig“, denn dieses Feuerwerk schwungvoller, witziger und charakteristischer Musiknummern sollte bald als Inbegriff der italienischen Opera buffa gelten. Josef Ernst Köpplingers hochgelobte Regiearbeit aus dem Jahre 2008 wird nun mit dem jungen Ensemblemitglied Ben Connor in der Titelpartie wiederaufgenommen.

Besetzung:

Dirigent
Wolfram-Maria Märtig
Regie
Josef Ernst Köpplinger
Ausstattung
Heidrun Schmelzer
Graf Almaviva
JunHo You
Doktor Bartolo
Martin Winkler
Rosina, dessen reiches Mündel
Beate Ritter
Figaro, Barbier
Ben Connor
Basilio, Musiklehrer Rosinas
Yasushi Hirano
Fiorillo, Diener Almavivas
Alexandre Beuchat
Ambrosio, Diener Bartolos
Martin Bermoser
Berta, Haushälterin Bartolos
Sulie Girardi
Ein Offizier
Raimund-Maria Natiesta
Notar
Michael Weber


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