Kunstausstellung

Denisa Lehocka


In ihren zurückhaltend, wie traumverloren in den Raum gesetzten skulpturalen Arrangements bringt Denisa Lehocka gefundene Gegenstände (die von deren stillen Leben und den ihnen anhaftenden Erinnerungsspuren zu erzählen scheinen) in Beziehung zu seriellen Notaten, modularen Studien und textilen Objekten. Lehockas Arbeiten sind Sedimente eines langwierigen künstlerischen Arbeitsprozesses, der von einer konkreten Weise des Objektbezugs ausgeht und diesen dann an der unendlichen Kombinierbarkeit von grafischen Elementen abarbeitet.

Lehocka entwickelt derart eine ebenso leicht wie ephemär wirkende „Poetik des Lapidaren“, die von den vielfältigen und undurchsichtigen Beziehungen zwischen dem Realen und dem Imaginären handelt. Darin verwebt sie Verweise auf konzeptuelle Techniken, modulare Verfahren des Modernismus ebenso wie solche auf surrealistischen Objektsprachen. Mit Denisa Lehocka stellt die Sammlung Friedrichshof die wichtigste slowakische Künstlerin ihrer Generation dem Wiener Publikum erstmals in einer Einzelausstellung vor.


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