Theater

Den Wind kann man nicht aufhalten


Den Wind kann man nicht aufhalten - ein szenisches Musikprojekt über und mit Liedern von Mercedes Sosa

Mercedes Sosa (geb. in Tucuman, Argentinien 1935 - 2009), die weltweit gehörte "Stimme Lateinamerikas", ließ sich nicht aufhalten. Sie erhob ihre Stimme auch und gerade in Zeiten der Militärjunta in Argentinien, was ihr Auftrittsverbot und Ausweisung eintrug. In den 1980er Jahren konnte sie aus dem Exil als verehrte "Pacha Mama" wieder heimkehren. Ihre Lieder sind an die Welt gerichtet. Sie sang für Freiheit und Frieden und die Würde der Menschen, für Heimat, die man verlieren kann und Welt, die es zu gewinnen gilt. Poetische, politische Texte, verfasst von lateinamerikanischen Lyrikern, die gerade jetzt wieder an Aktualität gewinnen.

Si se calla el cantor
"Wenn der Sänger verstummt, verstummt das Leben, denn das Leben selbst ist ein Lied.
Wenn der Sänger verstummt, stirbt vor Schreck die Hoffnung, das Licht und die Freude. (...)
Was wird aus dem Leben, wenn der, der singt, nicht seine Stimme auf den Tribünen erhebt, für den,
der ohne Grund dazu verurteilt ist, ohne eine Decke zu gehen."

Ein musikalisches Epos in spanischer und deutscher Sprache mit :
Klaudia Reichenbacher (Rezitation, Gesang), Ariana Fernandez Franchy (Gesang), David Dahoruch (Gitarre), Martin Birnstingl (Saxophon), Hicham Belfahem (Percussion)

Arrangements, Komposition: David Dahoruch
Idee, Inszenierung, Ausstattung: Klaudia Reichenbacher


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