Jazz

Delta Moon


Reigen

1140 Wien, Hadikgasse 62

So., 02.04.2017

20:30
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Tom Gray und Mark Johnson trafen sich zum ersten Mal auf dem Parkplatz eines Musikstores in Atlanta. Tom versuchte Mark eine Dobro- Gitarre aus dem Kofferraum seines Autos zu verkaufen. Das Mädchen, das mit Mark gekommen war, flüsterte: „Komm, lass uns hier abhauen!“ Aus dem Geschäft wurde nichts, aber Tom und Mark tauschten ihre Telefonnummern. Es dauerte nicht lange und die beiden trafen sich regelmäßig. Tom mit seiner Lap Steel-Gitarre undMark als Bottleneck Slider. Der Gedanke eine Band mit 2 Slide-Gitarristen zu gründen war zu dieser Zeit jedoch noch in weiter Ferne.
Die Initialzündung kam, als Mark Ry Cooder und David Lindley bei einem gemeinsamen Auftritt beim New Orleans Jazz Festival erlebte: „Es war wie eine Erleuchtung – genau das tun Tom und ich ja auch!“ Die beiden gründeten Delta Moon, zusammen mit der Sängerin Gina Leigh und einer wechselnden Besetzung an Bass und Schlagzeug. Die Grundidee der Band war, die beiden Slide-Gitarren zu einem einzigen großen Klanggebilde zu verweben – ganz in der Tradition großer Bands mit 2 Gitarristen wie z.B. die Rolling Stones, die Allman Brothers oder Fleetwood Mac in der Anfangszeit.

Die Band trat in Clubs und bei Festivals in Atlanta und im Süden der USA auf und sammelte innerhalb kürzester Zeit eine ganze Wand voller „die Besten“- Preise. Nach dem Sieg bei der „International Blues Challenge“ in Memphis im Jahr 2003, dehnte Delta Moon den Aktionsradius aus und tourte in den gesamten USA, in Kanada und Europa. Gina Leigh verließ die Gruppe 2004,
ihr folgte Kristin Markiton. Nach ihrem Ausscheiden formierte sich Delta Moon als Quartett und Tom Gray übernahm den Part des
Sängers und Songwriters – der Fokus der Band bildete sich noch klarer heraus.