Tanz · Theater

Deep Fridays


An drei Freitagen im Juni laden die Wiener Festwochen im Anschluss an die Produktionen von Gisèle Vienne, Christiane Jatahy, Kornél Mundruczó, Jean Michel Bruyère, Markus Öhrn und Boris Charmatz zu langen Nächten mit Performances, Konzerten, Interventionen und Audiovisueller Kunst in die Gösserhallen.

Ab 22 Uhr werden die ehemaligen Industriebauten in der Laxenburgerstraße auch zu späterer Stunde zum Spielort für ein dichtes Programm mit künstlerischen Positionen unterschiedlichster Genres. Und das bei freiem Eintritt!
Im Programm ist neben vielen anderen die Body Art-Ikone Cassils vertreten, die in ihrer radikalen Arbeit Becoming an Image in völliger Dunkelheit die physische Gewalt gegen (Trans-)Körper thematisiert. Klangkünstler M.E.S.H., der elektronische Avantgarde mit impulsiven Clubsounds verbindet, präsentiert seine neue LP Hesaitix in einer aufwendigen audiovisuellen Show. In einem interdisziplinären Performance-Ritual für kollektives Healing übersetzt die Künstlerin Dohee Lee traditionelle schamanische Praktiken aus Korea in eine zeitgenössische Form. Die transgressiven Live-Auftritte von Tara Transitory aka One Man Nation – Musikerin, Konzeptkünstlerin und Nomadin zwischen Chiang Mai und Berlin – gleichen akustischen Séancen und spielen mit der Auflösung des Individuums in gemeinschaftlicher Trance.


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