Pop / Rock

Death Hawks


Das finnische Tampere wird oft als „das Manchester Finnlands“ bezeichnet – nicht nur aufgrund der Industrie-Vergangenheit, sondern auch musikalisch macht es dieser Vergleich Sinn. Ähnlich wie in Manchester, wurden auch dort die Menschen vom Musik Machen angezogen. In den frühen 70ern hatte diese Musik sogar einen eigenen Namen: „Manserock“.

DEATH HAWKS sehen aus, als würden sie aus dieser Ära stammen. Teemu Markkula, Tenho Mattila, Miikka Heikkinen und Riku Pirttiniemi haben lange Haare, dichte Bärte und tragen gefranste Westen – was sollen sie also anderes spielen als Psychedelic Rock? Die Gitarre singt den Blues, die Orgel erinnert an die der The Doors. Manchmal steckt ein bisschen Krautrock oder Folk drin, ein anderes Mal geben sie sich vollends schweren Riffs oder sogar Saxophone Solos hin. Live gipfelt das in schieren musikalischen Exzessen!

DEATH HAWKS gründeten sich im Frühjahr 2010 um die Songs des Sängers Teemu Markkula aufzunehmen, aber schnell entwickelte sich daraus eine echte Band. Ihre intensiven Liveshows, mit psychedelischen Berg-und-T alfahrten und „in-your-face“-Boogie, kreierten einen stetigen Hype um die Band. DEATH HAWKS veröffentlichten ihr Debütalbum "Death & Decay" über das Tamperer' Label GAEA Records im Februar 2012, ihr selbstbetiteltes zweite Album erschien im September 2013.

DEATH HAWKS sind eine zeitlose Band. Ihre Referenzen, zumindest ihre offensichtlichen, kommen aus vielen Nischen. Aus dem Blues und Psychedelic Rock, vom Proto-Metal zum Krautrock, aber man die Band sollte man nicht einfach als „retro“ oder „vintage“ abstempeln. Auf dem Papier mögen sie vertraut klingen, aber nach einmaligen Hören ist man wie getroffen, dank des superben Songwritings. Hohes Lob von Seiten der Presse und eine umwerfende Livereputation sind federführend für ihren Hype außerhalb Finnlands. Ausgiebiges Touren haben ihre Konzerte noch heftiger und stürmischer werden lassen, und zeigen so, was Rockmusik einst war und sein wird.

DEATH HAWKS' neues Album ist eine Mischung aus Krautrock und Psychedelic. Ein einziger „Stream of Consciousness“, wo schamanisch-ansteckende Rhythmen auf cool-minimalistisches Saxophon und raue Gitarren auf elegante Keyboards treffen. DEATH HAWKS sind Meister des Ursprung des Rocks und des kompletten Gegenteils.


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