Pop / Rock

Death Cab for Cutie


Death Cab for Cutie wussten unmittelbar, dass sie mit „Kintsugi“ den perfekten Titelfür ihr achtes Studioalbum gefunden hatten.



„Kintsugi“ basiert auf einerPhilosophie, die gespeist wurde aus der japanischen Kunst, zerstörte Keramik sozu reparieren, dass ihre Bruchstellen mit Gold hervorgehoben anstatt verstecktwerden. Damit beschreibt sie, dass die Historie eines Objekts immer in direktemZusammenhang mit ihrem ästhetischen Wert steht. „Wenn man bedenkt, durch welche Entwicklungen wir intern gehen mussten und womit sich viele der neuen Textebeschäftigen, fanden wir in dieser Philosophie einen großen Widerhall – derGedanke, wie man Zerbrochenes repariert und zu einem Objekt der Schönheitformt“, sagt Bassist Nick Harmer, der den Titel seinen Mitstreitern, Sänger undGitarrist Ben Gibbard und Drummer Jason McGerr, vorschlug. „Philosophisch,spirituell, emotional: Der Name schien perfekt zu passen für diese Songs.“

Bereitslange bevor sie dem Album ihren Namen gaben, begann die Band einen Prozess, beidem sie viele Dinge vollkommen anders machten als bei allen voran gegangenenArbeiten. So hatte die Band aus Seattle beispielsweise bei allen siebenvorherigen Alben noch nie viel Material gemeinsam im Studio geschrieben.Stattdessen hatten sie es stets vorgezogen, ihre Arrangements zunächst separatzu entwickeln, oder höchstens zu zweit oder zu dritt. Als es nun an dieAufnahmen zu „Kintsugi“ ging, enterten Death Cab for Cutie das Studio mit einemvollkommen freien Geist und Kopf. Ihre Bereitschaft, wirklich allesauszuprobieren – darunter etwa eine 20-minütige Erforschung, die letztlich imAlbum-beschließenden Track „The Ghost of Beverly Drive“ mündete – führte zuDeath Cabs zwingendster Arbeit seit vielen Jahren: ein Album, das eben so vielKlangreise enthält wie emotionale Intensität.


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