Ausstellung: Wissen

de oculis – über das Auge und das Sehen


Das Josephinum – Sammlungen der Medizinischen Universität Wien – präsentiert ab 11. März die Sammlung Aichmair. Im Rahmen von „de oculis“ werden neben den historisch bedeutenden Beständen des Josephinums auch erstmals Objekte aus der umfangreichen Sammlung des Augenarztes Hermann Aichmair gezeigt, die dieser dem Josephinum als Schenkung überlassen hat.

Hermann Aichmair, Augenarzt und ehemaliger Professor an der II.
Universitätsaugenklinik, hat Zeit seines Lebens gesammelt:
Instrumente, Votivgaben, Objekte aus seiner unmittelbaren Umwelt, aber auch aus fernsten Ländern. Dinge des täglichen Lebens, Instrumente aus der Wissenschaft, aber auch Gebrauchsgegenstände aus der Folklore – alles was mit dem Auge und dem Sehen zu tun hat.
Diese aus über 600 Objekten bestehende ophthalmologische Sammlung hat er als Schenkung dem Josephinum übergeben.

„Wien hat in der Augenheilkunde eine große Tradition, 1812 wurde in Wien die erste Universitätsaugenklinik der Welt gegründet“ sagt die Leiterin des Josephinums Christiane Druml, „die großzügige Schenkung von Professor Aichmair ergänzt in wunderbarer Weise den Bestand an einzigartigen Objekten, Instrumenten und Moulagen aus der Augenheilkunde des Hauses. Wir freuen uns, dass wir diese mit den Highlights aus der Sammlung Aichmair in den nächsten Monaten der Öffentlichkeit zeigen können.“

In Wien entstanden in den vergangenen 200 Jahren wichtige diagnostische und therapeutische Verfahren. In der Ausstellung ist ersichtlich, dass vieles, was die frühen Augenärzte entwickelt haben sehr lange den Standard in der Augenheilkunde repräsentiert hat. Die Medizinische Universität Wien hat federführend an vielen Entwicklungen wie beispielsweise der berührungslosen Diagnostik am Auge mitgewirkt. Im Rahmen der Ausstellung werden neben den historischen Objekten auch exzellente Beispiele aus der heutigen High-Tech-Medizin der Augenheilkunde einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert.


Vergangene Termine