Theater

De.mo.kra.tie


Eine Theater Quadrat Produktion
Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen und kommunistischen Regime hatte das westliche Modell der liberalen Demokratie seinen Siegeszug angetreten, so schien es. Und manche meinten, dass das „Ende der Geschichte“ ideologischer Auseinandersetzungen eingeleitet sei. Doch hört man sich heute knapp dreißig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges in den politischen Diskursen um, ist ein sorgenvoller bis alarmistischer Grundton nicht mehr zu überhören. Die Demokratie ist in der Krise, heißt es und autoritäre, illiberale Regierungsmodelle auf dem Vormarsch in Europa, auf der ganzen Welt.

Aber wenn von der Demokratie die Rede ist, sprechen wir wirklich von der selben Sache?
Woher kommt unser Demokratiebegriff?
Welchen Wandlungen war er im Laufe der Geschichte unterworfen?
Welche strukturellen und gesellschaftlichen Grundvoraussetzungen sind notwendig, um von einem demokratischen System reden zu können?
Und vor allem, wie ist es um die Demokratie in Österreich bestellt?
Wie und unter welchen Voraussetzungen hat sie sich zu dem System entwickeln können, wie wir es heute kennen?
Anhand unterschiedlichster Textgattungen (Diskussionsprotokollen, Reden, klassischen und wissenschaftlichen Texten, etc.) suchen wir nach Antworten. Gespieltes, Gelesenes und Projiziertes sind die formgebenden Inhaltsstoffe für diese Auseinandersetzung. Einmal mehr begeben wir uns dazu mit unserem Publikum ins Kaffeehaus, einen Ort wo sich an Stammtischen eine Keimzeile des politischen Diskurses befindet.

Regie: Halbedl/Kropsch
Konzept und Textcollage: Werner Halbedl, Peter Spall
Videoarrangement: Alexander Kropsch Technik: Peter Spall
mit:
Werner Halbedl
Alexander Kropsch


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