Theater

David Marton/ Road Opera - Narziss und Echo


Der Mythos Ovids wird hier in seine Einzelteile zerlegt und in einer unaufhörlichen Metamorphose, in der die Musik von Barock bis Gegenwart mit der digitalen Geräuschkulisse unseres Alltags konfrontiert wird, neu zusammengesetzt.

Mit unkonventionellen Ideen bereichert David Marton das Musiktheater stets aufs Neue. Ausgebildet als Pianist in Budapest und Berlin, arbeitete er mit Theatergrößen wie Christoph Marthaler oder Frank Castorf. In seinen eigenen Werken experimentiert er entlang der Frage, wie aus Musik Theater entstehen kann. Für die Uraufführung von Narziss und Echo untersucht David Marton die unmögliche Zusammenkunft zweier mythologischer Figuren.

Die Nymphe Echo kann lediglich durch die Wiederholung fremder Worte kommunizieren, während der Jüngling Narziss nicht von seinem Spiegelbild lassen kann. In ihrer Begegnung treffen klangliche und bildliche Selbstreflexion aufeinander und finden doch nicht zusammen. Für Marton ein Grundthema in der Kunst: Die Frage nach Identität und der (Un)möglichkeit einer Brücke vom Ich zum Anderen. Der Mythos Ovids wird hier in seine Einzelteile zerlegt und in einer unaufhörlichen Metamorphose, in der die Musik von Barock bis Gegenwart mit der digitalen Geräuschkulisse unseres Alltags konfrontiert wird, neu zusammengesetzt.

Konzept, Regie David Marton
Mit Thorbjörn Björnsson, Paul Brody, Daniel Dorsch, Vinora Epp, Marie Goyette, Michael Wilhelmi


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