Jazz

David Helbock



Sein erstes Jazzfestival besuchte er 1983 noch als Ungeborener. Im Bauch seiner Mutter hörte er die mächtigen Blockakkorde von Horace Parlan und wildeste Läufe von Cecil Taylor. Eine Pianistenkarriere war David Helbock damit fast in die Wiege gelegt. Unter den vielen seiner Alben sticht «Purple» hervor, eine Jazz-Hommage an Prince. Sein Verständnis für das volle Panorama der Genres hat er erstaunlicherweise in einem winzigen Dorf in Vorarlberg entwickelt. Er lernte beim US-Jazzer Peter Madsen, den es damals zufälligerweise ins Ländle verschlagen hatte. Sein Programm «Carte Blanche» wird Helbock mit zwei unterschiedlichen Formationen realisieren, u. a. mit dem famosen Trompeter Lorenz Raab. Egal in welchem Setting: Der sensible Pianist versteht es wie kein anderer, in einen Strudel aufregender Klänge zu locken.