Pop / Rock

Das Trojanische Pferd


Das Trojanische Pferd tarnt Widerspenstigkeit, literarische Sprengsätze und den Geist der Rebellion perfekt hinter dem Anschein des Mainstreams.

Mit "Wien brennt" hat die Formation anno 2009 die Stadt erstmals mit ihrem "Chanson-Punk" entflammt. Die Gründungsmitglieder Hubert Weinheimer und Hans Wagner gelten seither als die feinsinnigsten Brachial-Poeten des näheren und weiteren Umkreises.

Es folgten das Album "Wut & Disziplin" und die Live-Vertonung des Theaterstücks "Der Weltuntergang" von Jura Soyfer am Rabenhof Theater. Das Debüt erscheint nun auch als LP – frisch gemastert von Analog-Soundtüftler Martin Siewert.

Bei der Wiederveröffentlichung erweitert sich das Trojanische Pferd um René Mühlberger (Velojet) und den fabelhaften "Subchor".

Zu hören sind aufpoliertes Material und ein Vorgeschmack auf das dritte Album "Dekadenz", das im April erscheinen wird: Das "Idiotenlied" etwa, wo Der Nino aus Wien in den Chor mit einstimmt. Weitere Songs wie "Stimmt", "Staub" oder "Bluadiga Hund" machen schon den Mund wässrig. Oder den Wolfsrachen.

Text: Walter Gröbchen


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