Theater

Das tapfere Schneiderlein


Was geschieht wenn ein Schauspieler und ein Comiczeichner gemeinsam ein Märchen erzählen? Eine spannende noch nie dagewesene Theaterform. Wenn dann der Schauspieler zudem noch Musiker ist, gibt es auch noch jede Menge flotte, fetzige Musik dazu.

Jeder kennt das Märchen vom mutigen, tapferen Schneiderlein. Aber warum Schneiderlein? Verrät uns diese Koseform nicht etwas über das wahre Gesicht des Schneiders? Er ist kein Held, vielmehr verbirgt sich in ihm ein kleiner Blender der durch seine überzogene Selbsteinschätzungen von einem Abenteuer ins nächste strauchelt.

Zugegeben besteht er diese durch Witz und Intelligenz. Doch mutig im besten Sinne ist er nicht. Es bleibt die Tatsache, dass seine Erfolge auf Unwahrheiten und Fehleinschätzungen beruhen und das ist das eigentlich Interessante an diesem Märchen. Da werden Fliegen getroffen, Riesen überwunden, ein Einhorn besiegt und ein Wildschwein gefangen, dafür bekommt er eine Prinzessin geschenkt und das halbe Königreich. Schön, aber wird er glücklich? Und die Prinzessin? Daher gibt es neben dem klassischen Ende des Märchens noch eine andere Möglichkeit, aber die sei nicht verraten.

MIT Mathias Schuh, REGIE: Mathias Schuh, AUSSTATTUNG: Rafaela Wenzel, MUSIK: Mathias Schuh / StillesWasser, ANIMATION UND VIDEO: Hannes Schaidreiter, SPIELDAUER: ca. 50 min


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