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Tanz · Theater

Lee Jung In/ Jan Rozman/ Bodhi Project/ Sita Ostheimer


Der Linzer Hafen als Ort des Austauschs und der Begegnung, Knotenpunkt und Zwischenstation für internationale Tanzkunstschaffende, die eine ganz persönliche Geschichte mit und zu Oberösterreich haben: Unterschiedliche "Anlegestellen" dienen von 15. bis 31. Mai als verbundene Spiel- und Erlebnisorte rund um zeitgenössischen Tanz für die Neuauflage des einzigartigen tanzhafenFESTIVALs der Stadt.

Lee Jung In: Skins | Von komplexen, alltäglichen Wahrnehmungen zu hysterischen Gefühlen. Ein kurzer, ungewollter Kontakt, ein flüchtiges Unwohlsein, die Wahrnehmung dieses Gefühls verhärtet sich. Von komplexen, alltäglichen Wahrnehmungen zu hysterischen Gefühlen. Kann im Tanz unser peripheres Nervensystem zum Ausdruck kommen? Die koreanische Tänzerin Lee Jung In verkörpert in ihrem Solo "Skins" diese komplexe Gefühlswelt die sie aus ihren eigenen Erfahrungen bezieht und zu einem ausdrucksstarken Tanz formt.

Jung In Lee wurde in Seoul, Korea geboren und hat an der Kyung Hee University ihre Ausbildung (M.A.) absolviert. Im Anschluss ging sie nach Berlin wo sie für verschiedene Choreographen wie Meredith Nadler, oder Javier Sanchez arbeitete. Nach der Performance "Average Speed of Answer" hatte sie verstärkt im osteuropäischen Raum Engagements als Solo-Tänzerin und arbeitete dabei auch mit lokalen Künstlern aus Bulgarien, u.a. bei Derida Dance und Atom Theater, zusammen. Sie erhielt eine internationale Residency von Arts Council Korea in Sofia und Tel Aviv. Jung In Lee tanzte bei der National Contemprary Dance Company Korea und unterrichtete Contemporary Dance an der Korea National Sports University. Sie arbeitete im Präsidium für The Modern Dance Promotion of Korea und unterstützt dabei Korea, neue Kontakte im Ausland zu knüpfen. 2015 zog sie nach Linz, wo sie sich nun auf ihre eigenen Arbeiten konzentriert, die sie in diesem Jahr in einer Performance-Tour in Europa und Asien präsentiert, die von Arts Council Korea und Seoul Foundation for Arts and Culture unterstützt wird.

Choreographie, Tanz: Lee Jung In, Musikkomposition: Lee Dae Heung, Lichtdesign: Park Ju won, Choreographische Assistenz: Lee Seung Ju | Dauer: 18 min

Jan Rozman "Bird Dementia" (c) Matija Lukic
Jan Rozman: Bird Dementia | Die Performance erzählt die surreale Geschichte eines Mannes, der beginnt seine Erinnerungen zu verlieren. Er verliert nicht nur sein Gedächtnis, sondern auch seine Stimme und schließlich seinen Platz in der Welt. "Bird Dementia" thematisiert Prozesse der Transformation und ist ein Aufruf zur Veränderung - denn jeder Moment trägt dieses Potential in sich. Wir bleiben nie dieselben und verhalten uns nicht immer gleich. Aber welche Gestalt nehmen wir an?

Jan Rozman ist Tänzer, Performer, Improvisationskünstler. Er ist in Sloweniens unabhängiger Tanzszene aktiv, arbeitet mit unterschiedlichen KünstlerInnen und entwickelt seine eigenen Arbeiten. Er studierte Zeitgenössischen Tanz am Arts Gymnasium in Ljubljana und Choreographie an der SNDO/Amsterdam und ist nun in einem Masterstudium in Solo/Tanz/Autorenschaft an der HZT in Berlin.

Luka Ropret begann bereits in seiner Kindheit Gitarre zu spielen. Er ist Teil verschiedener Musikensembles, arbeitet auch als Theatermusiker; entwickelt Musik für Puppen- und Theatershows und auch für einige TV-Serien.

Jaka Šimenc ist Lichtdesigner. Er war ein wichtiger Teil des EN-KNAP Kollektivs, wo er als Lichtdesigner und technischer Leiter arbeitete. Im Bereich Tanz und Theater arbeitete er mit verschiedenen anerkannten Choreographen und Direktoren zusammen. Er plante Lichtdesigns für Ausstellungen, Festivals, Konzerte und Installationen.

Konzept und Performance: Jan Rozman, Musik: Luka Ropret, Lichtdesign: Jaka Šimenc, Kostüm: Tina Pavlin, Foto und Design: Marijo Župan, Produzent: Zavod Federacija Ljubljana, Co-Produzent: KD Qulenium, Partners und Support: Bunker Stara, mestna elektrarna - Elektro Ljubljana, Municipality of Ljubljana, Javni sklad, za kulturne dejavnosti | Dauer: 40 min

Bodhi Project / Sita Ostheimer "Ubuntu" (c) Bernhard Müller
Bodhi Project / Sita Ostheimer: Ubuntu | Das Wort "Ubuntu" bedeutet in Südafrika im übertragenen Sinn "Humanität gegenüber seinen Mitmenschen". In "Ubuntu" blicken die TänzerInnen auf ihr eigenes Leben. Die meiste Zeit sind sie dabei unsicher, ob es sich um ihr vergangenes, gegenwärtiges oder zukünftiges Leben handelt. Sie versuchen, Momente ihrer Erinnerung zu sammeln und betrachten diese wieder und wieder, als würden sie ein Fotoalbum ihres Lebens durchblättern. Sita Ostheimers Choreograpie bringt Licht in diese Momentaufnahmen, um sie dann wieder in die Dunkelheit entweichen zu lassen. Ausdrucksvoll fließende, sinnliche und erdige Momente, Solos und Gruppen verbinden sich mit Licht und Dunkelheit zu einem Ganzen.

Bodhi Project wurde 2008 von Susan Quinn gegründet, als Postgraduate Contemporary Dance Company in Residence des SEAD, Salzburg. Die Company setzt sich zum Ziel, für bereits ausgebildete, überdurchschnittlich talentierte Studierende eine Brücke vom Studium zum Berufsleben als professionelle TänzerInnen zu schlagen.

Der Fokus liegt sowohl auf der Entwicklung von Stücken und den Probenprozessen, als auch auf Aufführungen und Tourneen. BODHI PROJECT ist aber auch Showcase für neue choreographische Handschriften der internationalen Tanz- und Performanceszene. Bekannte Choreographen wie z.B. Emanuel Gat, Mala Kline und Rosalba Torres haben für BODHI PROJECT Stücke entwickelt. Sita Ostheimers "Ubuntu" ist eine Wiederaufnahme der vergangenen BODHI PROJECT Saison 2015/16.

TänzerInnen: Camilla Teixeira de Oliveira, Dimitri Kalaitzidis, Juliette Valerio, László Takács, Michele Ferrer, Simon Kriisin | Dauer: 25 min


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