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Theater

Das Tagebuch der Anne Frank


Kaum ein anderes Dokument berührte so viele Menschen auf der ganzen Welt, wie das Tagebuch des Mädchens Anne Frank. In direkter und erschütternder Weise erzählt es von Menschen, die in einer unvorstellbaren Lebenssituation zusammenhalten, verzweifeln, hoffen und es erzählt sogar von der ersten Liebe inmitten schwerer Zeiten.

An ihrem 13. Geburtstag bekommt Anne ein Tagebuch geschenkt. Sie beginnt regelmäßig ihrer imaginären Freundin „Kitty“ zu schreiben. „Ich nehme an, dass später weder ich noch jemand anders Interesse haben wird an den Herzensergüssen eines dreizehnjährigen Schulmädels.“ Sie ahnt nicht, dass sich nur wenige Tage später die Ereignisse überstürzen und ihre Selbstgespräche zu einem Zeitdokument von unschätzbarem Wert machen werden.

Die deutsche Familie jüdischer Abstammung flüchtet 1933 nach Amsterdam. Doch im Mai 1940 besetzen die Nationalsozialisten auch die Niederlande. Als Annes Vater, Otto Frank, 1942 eine Aufforderung von der SS bekommt, „sich für einen eventuellen Arbeitseinsatz im Ausland“ zu melden, verbirgt sich die Familie im Hinterhaus seiner Firma. Ein weiteres Paar mit seinem sechzehnjährigen Sohn Peter und ein Zahnarzt werden später ebenfalls von Franks ehemaligen Angestellten versteckt und versorgt. Anne beschreibt eindringlich das isolierte Zusammenleben von acht Menschen auf engstem Raum, die sich daraus ergebenden Konflikte und Ängste des Lebens in der Verborgenheit, das durch die von außen eindringenden tagespolitischen Ereignisse erschüttert wird.

Am 1. August 1944 enden Annes Aufzeichnungen – fünfundzwanzig Monate blieb das Versteck unentdeckt – doch die Bewohner werden schließlich verraten und deportiert. Nur wenige Wochen vor der Befreiung durch die Alliierten stirbt die fünfzehnjährige Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen an Typhus. Ihr Vater ist der einzige Überlebende. Er veröffentlicht das Tagebuch 1947 – Anne selbst hatte eine Reinschrift zu diesem Zweck angefangen. Es gehört zu den bewegendsten und zugleich authentischsten Zeugnissen der Schrecken der NS-Herrschaft.

Inszenierung - Anna Stiepani
Bühne - Karl-Heinz Steck

Anne Frank - Claudia Carus


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