Theater

Das Sextett oder Roma und Julian


Warum ein Lustspiel mit nur vier Personen Sextett heißt? Nach vielen überraschenden Wendungen stellt sich am Ende auch das heraus.

Julian möchte eine Frau werden. Roma wünscht sich ein Mann zu sein. Beide liegen in einer Spezialklinik und warten auf ihre Geschlechtsumwandlung. Julians Mutter ist verzweifelt und vermutet, dass der Ödipuskomplex ihren Sohn zur Flucht in die Weiblichkeit treibt.

Romas Ehemann trifft in der Klinik mit Julians Mutter zusammen und sie entdecken eine gemeinsame erotische Vergangenheit. Roma und Julian finden Gefallen an einander.

Die Ausgangslage für eine amüsante, pointenreiche Komödie voller Missverständnisse ist gegeben.

Kryzsztof Jaroszynskí (*1953 in Warschau) ist in seiner polnischen Heimat ein bekannter Satiriker, Kabarettist, Drehbuchautor, Regisseur und TV-Produzent. „Das Sextett“ ist sein erstes Theaterstück. Nach seiner Uraufführung 2012 in Warschau wurde es in Prag, Lodz und Lublin aufgeführt.

Die deutschsprachige Fassung stammt von dem in Wien lebenden Journalisten und Übersetze Andreas Volk (*1971). Zuletzt erhielt er den Übersetzerpreis der polnischen Bühnenautoren und –komponisten.

Eine Komödie von Kryzsztof Jaroszynskí

Besetzung:

Julius Berger, der verschmitzt meint, ein bisschen frivol sei das Stück schon, inszeniert dieses Lustspiel.

Hanna Mayer verkörpert Julian, Roma wird von Marion Maresch gespielt. Dagmar Schmidt stellt die dominante Mutter Julians dar und Helmut Mayer den Ehemann, dem seine Frau abhanden zu kommen droht.

www.meidlinger-ensemble.at


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