Klassik

Das Lied vom elektrischen Wind, das wie ein Sägewerk klang


Der Berliner Komponist Stephan Winkler stellt seine konzeptionellen Erwägungen zu seinem Educationprojekt „Blechenwind“ vor. Während einer neun Monate dauernden Reise mit über dreißig musikalisch gänzlich unvorgebildeten Schülern einer integrativen Gesamtschule wurden viele gemeinsame Entdeckungen gemacht: akustischen und sprachlichen Phänomenen nachgespürt, merkwürdige Ausdrucksformen ausprobiert und Instrumente für Sägezahntöne kennengelernt. Und viel geprobt. Denn am Ende dieser Exkursion stand die Uraufführung eines halbstündigen Werkes für großes Orchester und drei Dutzend Kinder: Das Lied vom elektrischen Wind. Einer der im Workshop näher beleuchteten Stränge des Projekts war die Vermittlung eines spielerischen Zugangs zu Aufbau und Funktionsweise eines Synthesizers.

Im Workshop werden verschiedene neue Formen der Vermittlung zeitgenössischer Musik vorgestellt und erprobt.
Er richtet sich vorrangig an Musik- und Lehramtsstudierende, InstrumentalpädagogInnen und MusiklehrerInnen, die sich mit Musikvermittlung beschäftigen, aber auch an Musikvermittlung Interessierte ohne musikalische Vorkenntnisse.

Der Berliner Komponist, Dirigent und Produzent Stephan Winkler leitete von 1990 bis 2000 das Ensemble für neue Musik an der Hochschule für Musik „Hans Eisler“ (heute: ECHO). Bisher schrieb Stephan Winkler u.a. ein abendfüllendes Musiktheaterwerk, vier Stücke für großes Orchester (eines davon mit Kinderchor) sowie viele Kammermusikwerke — manche davon mit Zuspiel, einige mit Video.
Organisation und Konzeption:

ConTempOhr. Mediating Contemporary Music – Vermittlung zeitgenössischer Musik in Kooperation mit dem Musikfestival ASPEKTE Salzbur


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