Das grosse Welttheater


Pedro Calderón de la Barca y Barreda González de Henao Ruiz de Blasco y Riaño wurde als bester Dramatiker seiner Zeit zum Hofdrmatiker ernannt, später trat er in den Franziskanerorden ein und wurde zum Hofkaplan ernannt. Er schrieb jedes Jahr ein Festspiel für die Fronleichnamsspiele in Madrid. Das große Welttheater, ist um 1635 entstanden und gilt als eines der bedeutendsten Werke der klassischen spanischen Literatur.

Calderóns El GRAN TEATRO DEL MUNDO ist ein magisches Werk, ohne Bezeichnung von Akten oder Szenen überliefert - eine Dichtung, wie ein antikes Drama.

Zählt man die Verse aus, wird deutlich, dass es sich auch in fünf Akte teilen lässt, wie eine Tragödie Shakespeares. Oder in drei Akte, wie eine französische Komödie. Oder, in Entsprechung zu den sieben Schöpfungstagen, in sieben Szenen.

Calderon de la Barca übersetzt den Gedanken „der Bretter, die die Welt bedeuten“ in das Leben: Das Leben als Spiel, die Welt als Bühne. Die Figuren auf dieser Bühne sind allegorisch: Der König, Der Bettler, Die Schöne, das totgeborene Kind... Vor unseren Augen spielt sich das Werden und Vergehen ab und es stellen sich die letzten Fragen: Wie geht der Mensch mit seinem Leben um? Welches ist das Ziel seines Daseins? Gibt es ein Ziel? Gibt es einen Sinn? Die Figuren: Die Welt, Der Meister und Das Gesetz der Gnade bestimmen den Ausgang des Spiels: Gefragt wird nach Moral, nach einem Wertekanon, der als Richtschnur für menschliches Handeln dienen kann. Und die Antwort des Dichters ist eine uns recht bekannte, ebenso einfache wie schwierige: Liebe den Nächsten wie dich selbst! Tue recht!

Komposition: Markus Nigsch

Regie und Bearbeitung: Michael Wallner

Musikalische Leitung & Einstudierung: Werner Lemberg & Arndt Rausch

Bühnenbild: Cukrowicz/Nachbaur Architekten

Kostümbild: Tanja Liebermann

Lichtgestaltung: Arndt Rössler

Ton: Andreas Niedzwetzki

Bühnenbildassistenz: Michael Mayer - CN - Architekten

Kostümbildassistenz: Arielle Weber

Ausstattungsassistenz: Anne Schaper-Jesussek

Technische Assistenz: Leslie Bourgeois

Regieassistenz, musik. Schwerpunkt: Barbara Camenzind

Regieassistenz, org. Schwerpunkt: Nina Stix

Projekt-Koordination: Susanne Vonach

Dramaturgie: Dirk Diekmann

Die Schönheit: Isabel Hindersin

Die Schöpfung: Martina Gmeinder / N.N.

El Mundo: Stephan Bieker

Der Arme: Sebastian M. Winkler

Der Bauer: Stefan Bräuler

Die Vernunft: Katrin Hauptmann

Der Reiche: Burkhard Wolf

Der König: Andreas Jähnert

Das Kind: Hannah Wittig


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