Theater

Das Gespenst von Canterville


Das Gespenst von Canterville
ein musikalische Komödie von Oscar Wilde.

Martin Burkhart, Edith Draschl, Felix Frick, Volkmar Seeböck, Jana Stadlmayr, Heide Marie Strasser, Angelina Waibel, Marius Weber, Marco Weber. Regie Prof. Volkmar Seeböck

„Wenn einst ein junges Mädchen zauberhaft all ihre Angst zu überwinden schafft. Dann wird es rundum hier im Hause still und Friede kehrt ein im Schloss von Canterville.“

Glaubst Du an Geister? Nein? Oder doch?

Eines gibt es auf jeden Fall! Nämlich Sir Simon de Canterville. Der Geist muss sich im gleichnamigen Schloss bereits seit vielen Jahren seine Zeit vertreiben. Das allein ist schon sehr anstrengend für das Gespenst, an das sich die Bewohner des Schlosses bereits gewöhnt haben. Nun kommt es aber noch viel schlimmer, denn das Schloss wurde an den amerikanischen Botschafter Mister Otis verkauft, der mit seiner Frau und den drei Kindern einzieht. Mary Unmey, die bis dahin auf dem Schloss als Haushälterin des Lord of Canterville arbeitete, wird ebenso von der Familie übernommen.

Und diese Familie hat weder einen Sinn für die englische Tradition noch nimmt sie Geist Simon ernst. Nicht nur das: Anstatt sich zu ängstigen, gibt es nur Gelächter und Unverständnis für das Gespenst Sir Simon. Vor allem die beiden Kinder Jenny und Bob machen sich einen Spaß mit dem alternden Gespenst. Einzig die älteste Tochter Virginia entwickelt einen feinen Sinn für Sir Simon und kann ihn auch hören. Dennoch: Das Gespenst gibt nicht auf und möchte die Knie der ganzen Familie schlottern hören. Immer wieder bringt es einen Blutfleck am Kamin an, versucht sich im Kettenrasseln oder heult durch Schlüssellöcher – ohne Wirkung!

Zitat: Ein Gespenst, vor dem niemand Angst hat, sollte seinen Beruf aufgeben!

Eines Tages, als es glaubt, es sei allein im Haus, kommt das müde Gespenst durch den Kamin und möchte sich ein wenig ausruhen. Virgina kommt in das Zimmer, erschreckt zuerst, dann tut ihr das Gespenst aber leid und sie setzt sich zu ihm. Sir Simon erzählt ihr von der Prophezeiung von Canterville und dass sie die einzige wäre, die ihm helfen könnte, endlich für ihn das Tor des Todes zu öffnen und somit zu seiner Erlösung beizutragen. Da Virginia keine Angst hat, hilft sie ihm und erlöst Sir Simon. Für kurze Zeit ist Virgina verschwunden und die gesamte Familie ist auf der Suche nach ihr. Sie kommt aber – durch den Kamin – zurück und bringt den Schatz vom Gespenst Sir Simon mit, den sie als Dank für seine Erlösung bekommen hat. Endlich ist Ruhe ins Schloss Canterville eingekehrt und selbst der verdorrte Mandelbaum blüht wieder.

Ein unheimlich-komischer Spaß!


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