Theater

Das Geld


Der Roman von Emile Zola in der Übersetzung und Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

Im Mittelpunkt steht Aristide Saccard, der sich an der Börse neu etablieren will. Sein Nachbar, der Ingenieur Georges Hamelin hat Pläne im Nahen Osten. Daraufhin gründet Saccard eine Bank in Form einer Aktiengesellschaft. Da sein Bruder Minister ist und er sich überdies durch den Kauf einer Zeitung absichert, läuft der Verkauf der Aktien munter an. Jetzt beginnt eine irrwitzige Jagd nach immer höheren Kursen, die auf entlarvende Weise die Spiel- und Spekulationslust von Menschen unterschiedlichsten Herkommens beschreibt und das Geld als das zeigt, was es in diesem Fall ist:
ein Fetisch...

Emile Zola, Romancier und Journalist des 19. Jahrhunderts, bekannt für sein Engagement in der Affäre Dreyfus, schrieb mit dem 20 bändigen Roman-Zyklus „Die Rougon-Macquart" die „Natur-und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich". Er gilt als ein Begründer des Naturalismus. Mehrere seiner Romane wurden schon zu seinen Lebzeiten erfolgreich dramatisiert. Aber warum klingt dieser 125 Jahre alte Text so aktuell?

Mit Daniel Ruben Rüb sowie David Czifer, Maximilian Gruber-Fischnaller, Gunter Matzka, Claudia Marold, Dana Proetsch, Martin Purth, Julian Sark, Robert Stuc

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Ausstattung: Anna Pollack
Fotos: Barbara Pálffy


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