World Music · Alte Musik · Klassik

Das Geheimnis der Gregorianischen Stimmen


Faszination über Grenzen und Zeiten hinweg

Hätte man den Benediktinermönchen des spanischen Klosters Santo Domingo de Silos in den 1970er Jahren prophezeit, dass ihre Aufnahmen gregorianischer Choräle 20 Jahre später die Charts stürmen würden, hätten sie wahrscheinlich gelacht. Tatsächlich wurden ihre Einspielungen in den Neunzigern zu Bestsellern auf dem Plattenmarkt. Spätestens seitdem feiert die Gregorianik international einen stetig zunehmenden Erfolg. „Das Geheimnis der gregorianischen Stimmen“ versteht sich als Teil der langen Tradition der Gregorianik. Das Choralensemble gibt in seinen Konzerten den liturgischen Gesängen des Mittelalters Raum, um sich als prachtvolle Lobgesänge auf Gott zu entfalten und der Verherrlichung seiner Heiligen zu dienen. Den Chorälen aus der lateinischen Liturgie der römisch-katholischen Kirche stellt „Das Geheimnis der gregorianischen Stimmen“ aber auch Stücke osteuropäischer Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts an die Seite. In dieser Gegenüberstellung offenbart sich der immense Einfluss, den die Gregorianik auf die Entwicklung der gesamteuropäischen Kunstmusik gehabt hat. Über Grenzen und Zeiten hinweg ergeben sich auf diese Weise so reizvolle wie beziehungsreiche Dialoge, die eine Auseinandersetzung mit der Faszination erlauben, die seit Jahrhunderten vom gregorianischen Gesang ausgeht.


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