Theater

Das finstere Tal


Ein Berg-Western
Finstere Tal 1
Finstere Tal 3

Greider erreicht auf seinem Maultier das abgelegene Hochtal, mit dem ihn ein dunkles Geheimnis verbindet. Er will Quartier nehmen, doch die Bewohner begegnen dem Fremden mit Ablehnung. Misstrauisch beäugt, wird er bei der Gader-Witwe und ihrer Tochter Lucie untergebracht. Abrupt wird das harte und freudlose Leben der Dörfler unterbrochen, als kurz nacheinander zwei Söhne des Brennerbauern ums Leben kommen...

In einer expressiven Inszenierung wird diese in der archaischen Bergwelt spielende Geschichte um Macht und Unterdrückung, Liebe und Verrat, auf die Bühne gebracht. Angesiedelt zwischen Western und Heimatroman endet das Stück in einem nervenzerreißenden Finale.

Ein paar vielseitig einsetzbare Bretter und ein rudimentär landschaftsbemaltes Leintuch reichen aus, um die Szenerie des 2010 erschienenen Romans „Das finstere Tal“ in eine überaus fesselnde Bühnenfassung zu verwandeln. Episode für Episode entrollt sich die schauerliche Geschichte, voll Spielwitz und Überraschungen und nicht ohne einen guten Schuss Watzmann-Humor.
Doch bei allem Klamauk: Diese Geschichte schwingt noch lange zeitlos-nachtschwarz in einem nach...

Mit Margit Wierer, Helga Fehrenbach, Carla Wierer, Ralf Reichard und Stefan Wiemers

Regie Matthias Grupp
Bühne Susanne Burger
Musik Florian Grupp
Fotos Klaus Fehrenbach
Grafik Sabine Wiemers
Produktion Cargo Theater (D)
Nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Willmann


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