Neue Klassik · Klassik

Das Fagottquartett feat. Sopran Judith Halasz als W.A. Mozart


Das Fagottquartett FAGOTT IT! wagt sich am Höhepunkt seines Programms mit Stücken von BACH bis QUEEN an die derbe Seite des liebesintensiven WOLFGANG AMADEUS MOZART heran. Den Beginn bestreiten die sonst alle in führenden Orchestern Österreichs spielenden Bläser BORIANA BUKAREVA, MICHAEL ZOTTL, ROBERT BRUNNLECHNER und MAX LIDAUER mit dem Janitscharen-Chor aus MOZARTs „gesitteter“ Oper „Die Entführung aus dem Serail“. Im zweiten Teil geht es dann ans Eingemachte: drei Briefe an seine in Augsburg lebende Cousine Anna-Maria-Thekla, das „Bäsle“, bilden die Basis dafür. ROBERT BRUNNLECHNER hat sie für Alt- und Baritonsaxophon, Fagott und Kontrafagott vertont, um die tiefen Regionen des anrüchigen Witzes darstellen zu können. Ein Zitat daraus: „Ich scheiße nun schon wircklich bald zweyundzwanzig Jahr aus dem nämlichen Loch ...“

ROBERT BRUNNLECHNER über seinen Zugang: „Trotz der inhaltlich erheblich unterschrittenen Grenzen des guten Geschmacks, zeigt Mozarts obszöne Sprache eine musikantische Rhythmik. Mich wundert, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, diese zu vertonen. Wir lassen Mozart außerdem von der hohen Frauenstimme JUDITH HALÁSZs singen – da Mozarts schillerndste Opernfiguren ja umgekehrt oft Hosenrollen waren.“ Die Tonsprache der Bäsle-Lieder stellt am Ende ein burleskes Sammelsurium von altväterischer Kontrapunktik über klassisch mozartische Harmonik und Anklänge an Jazz und Rock´n´Roll bis hin zu avantgardistischen Techniken dar – samt Zitaten aus dem Oeuvre des Meisters.

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